Weihnachtswäldchen vorm Hechinger Rathaus ist genehmigt

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Ein Weihnachtswäldchen aus verschieden großen, geschmückten Fichten soll den ganzen Dezember über den Rathausbrunnen einhüllen. Daneben und dahinter werden ein Adventsdorf und der Stall für die Krippentiere aufgebaut.  Foto: 

Brisant genug, um es unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu beraten, war das Thema offenkundig schon. Wie in der HZ bereits am Donnerstag berichtet, soll in dieser Adventszeit kein Platz für einen großen Christbaum rechts vor dem Rathauseingang sein. Sehr zum Leidwesen der Traditionalisten in der Stadt. Der angekündigte Aufschrei im Gemeinderat geriet denn aber doch nicht ganz so laut.

Jedenfalls wurde am Freitag verkündet: Der Gemeinderat hat das von Stadtmarketing-Koordinator Sigfried Wischke erarbeitete Konzept für ein Adventsdorf vor dem Rathaus genehmigt – mit Weihnachtswäldchen um den Rathausbrunnen, ohne großen Christbaum.

Das neue Weihnachtswäldchen soll Wischke zufolge aus verschieden großen Fichten bestehen, die auf einem Eisenring im Brunnen installiert werden.

Das Adventsdorf vor dem Rathaus, das die Innenstadt und speziell den Marktplatz in der Vorweihnachtszeit beleben soll, wird im Rahmen des Sternlesmarktes vom 1. bis zum 3. Dezember erstmals seine Pforten öffnen. Der Sternlesmarkt beginnt mit einer offiziellen Eröffnung am Freitagabend um 18 Uhr und endet am Sonntag um 18 Uhr. (Am Freitag- und Samstagabend ist jeweils bis 22 Uhr geöffnet.)

Wie erstmals im vergangenen Jahr wird vor dem Rathaus wieder der große hölzerne Stall aus der Werkstatt von Zimmerermeister Michael Tietz für Krippentiere errichtet.

Das Adventsdorf selbst besteht aus kleinen Hütten, die im Halbkreis vom Freigehege der Krippe bis zum Rathaus aufgebaut werden sollen. In den Hütten werden Speisen und und Getränke, unter anderem Glühwein, Kinderpunsch, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte, angeboten. Aus einer „Maronilok“ werden heiße Maroni verkauft. Auf der ebenen Fläche oberhalb des Brunnens wird eine kleine Kindereisenbahn aufgebaut.

Das Adventsdorf wird dann bis Weihnachten stehen bleiben und immer mittwochs bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein. An der Krippe soll es immer wieder vorweihnachtliche Unterhaltung geben – mal durch die Stadtkapelle, mal durch kleinere Musik­ensembles.

An drei Adventssamstagen, dem 9., dem 16. und dem 23. Dezember, werden die Geschäfte am Marktplatz länger geöffnet haben. Die genauen Öffnungszeiten gilt es noch
abzusprechen.

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