Wegen Überfüllung geschlossen

Ein voller Erfolg war dem Fasnetsball der Weilheimer Narrenvereinigung Hutzlabäuch beschieden. Wegen der drohenden Überfüllung der Festhalle fanden sogar teilweise nicht alle Besucher Einlass.

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Selbst langjährig tätige Fasnetsorganisatoren konnten sich nicht erinnern, in Weilheim jemals einen solchen Andrang erlebt zu haben. Das professionell agierende Sicherheitspersonal sorgte denn auch dafür, dass das zulässige Fassungsvermögen der Festhalle nicht überschritten, nur voll und ganz ausgereizt wurde. Der Andrang machte sich auch darin bemerkbar, dass Küche und Getränkeausschank kaum zur Ruhe kamen und dass trotz großzügiger Vorratshaltung Getränke nachgeholt werden mussten.

Neben den überaus zahlreichen Gästen, darunter Vertretern der Zünfte aus Erlaheim, Schwalldorf und dem Stockerbachtal, hieß Hutzlabäuch-Chefin Rosie Wiest die Zunftmeister der eingeladenen Vereine besonders willkommen. Durch das anschließend beginnende und bis nach Mitternacht reichende Programm führte Stefan Stauß, der sich nur nach Aufdrehen der Regler gegen die von den Besuchern verursachte hohe Phonzahl mit Erfolg durchsetzen konnte.

Allein durch Tanzpausen unterbrochen, jagte eine Darbietung die andere. Tanzgarden, Maskenträger und Kapellen wechselten sich in bunter Reihenfolge ab und ließen nicht einmal einen Hauch von Langeweile aufkommen. Mit von der Partie waren Gruppen aus Schlatt, Grosselfingen, Stein, Heiligenzimmern, Thanheim, Sickingen und natürlich aus Weilheim. Hexentänze wechselten sich ab mit Brauchtums- und Showtänzen. Besonders letztere wurden mit ohrenbetäubenden Beifallsbekundungen honoriert. Lautstark wie der Applaus war die Musik der verschiedenen Lumpenkapellen. Da vibrierten schier die an der Decke aufgehängten Fasnetsbändel, das Ohrschmalz erreichte fast den Siedepunkt, und die persönliche Zylinderkopfdichtung war des Ööteren kurz vor dem Durchbrennen. Die Stimmung in Weilheim war also phantastisch, und das durchgehend. Es hatte nicht einmal eine anfängliche Zurückhaltung gegegen. "Die Leute waren von Anfang an hervorragend drauf", war die einhellige Meinung der Szenebeobachter. Ein übriges tat die Gruppe "Albsound". Die beiden Herren und die Dame des Trios machten mit Schlagern und Partymusik den Besuchern zusätzlich Beine und sorgten während der Tanzrunden für eine volle Bühne. Gleichzeitig lief der Betrieb in den beiden Bars auf Hochtouren, sodass ein Durchkommen zu einem Slalom geriet. Die einhellige Meinung: "Der Ball war bombig".

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