Musikverein Stetten schlägt Bogen von Zarathustra bis Graf Zeppelin

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Auch mal mit Sombreros: Die Musiker des Stettener Blasorchesters bei ihrem Konzert zum 50-Jährigen.  Foto: 

In einer voll besetzten Stettener Festhalle ging das Jubiläumskonzert unter dem Motto „MV Stetten – ein halbes Jahrhundert“ über die Bühne. Eröffnet wurde es von der Jugendkapelle Stetten/Boll unter der Leitung von Andrea Riedel, wobei Marina Bogenschütz durch das Programm führte. Zuerst trug die Jugendkapelle das Stück „All Things Bright and Beautiful“ von William Henry Monk vor. Es folgten „Dorian Haiku“ von Scott Watson und „Hoppla!“ von Arno Hermann. Da der Beifall nicht enden wollte, gab die Jugendkapelle noch eine Zugabe.

Danach war das Gesamtorchester des Musikvereins Stetten unter Leitung von Klaus Endreß an der Reihe. Durch das Programm führte Hansjörg Bart. Würdig eröffnet wurde der Vortragsreigen mit dem gewaltigen „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß. „Die Kraft der Musik“ war zu hören und zu spüren – auch beim gleichnamigen zweiten Stück von Markus Götze.

Das dritte Musikstück „Imagasy“ von Thiemo Kraas, soll dem Hörer verdeutlichen, dass der Ursprung aller Kreativität in Vorstellung und Illusion liegt. Mit dem Stück „The New Village“ von Kees Vlak wurde die bewegende Geschichte eines Dorfes an der holländischen Nordseeküste in der musikalischen Fantasie des Komponisten erzählt.

Nach der Pause folgte die Musicalmelodie „To senza te“ von Peter Reber, der von Peter, Sue & Marc gesungene Beitrag der Schweiz zum Eurovision Song Contest 1981. Das Publikum schmolz dahin bei den romantischen Klängen dieses Stücks. Mit der „Annenpolka“, die Johann Strauß’ Sohn der Kaiserin Maria Anna zum Namenstag komponiert hat, brachte die Musikkapelle sich selbst ein passendes Geburtstagsständchen zum 50. des Vereins.

Es folgte Filmmusik aus der amerikanischen Fernsehserie „North and South“. Danach wurde es spanisch-temperamentvoll mit dem Pasodoble „Espana Cani“ von Pascual Marquina. Weiter ging’s mit Musicalmelodien aus „Beauty and the Beast“, bevor das Konzert mit dem bekannten „Deutschmeister Regimentsmarsch“ von Wilhelm August Jurek abgeschlossen wurde. Das Blasorchester erhielt stürmischen Beifall, während des Konzerts auch ab und zu auf offener Szene. Als Zugabe spielten die Musiker den „Graf Zeppelin Marsch“ von Carl Teike und „Ein halbes Jahrhundert“, eine Polka von Very Rickenbacher, arrangiert von Franz Watz, komponiert für die schweizerische Kapelle „Rigispatzen“.

Nachdem der Beifall für das zweieinhalbstündige, gelungene Konzert verklungen war, feierten die Musiker und ihr Publikum noch lange.

Info Weitere Veranstaltungen anlässlich des Jubiläumsjahres werden das Johannesfeuer am 23. Juni, die Beteiligung am Dorffest am 8./9. Juli, die Stettener Kirbe vom 20. bis zum 22. Oktober und das Weihnachtskonzert am 26. Dezember sein.

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