Viele, viele Reste

Rekordverdächtige Ausgabenreste und höhere Kosten im Bereich Kindergärten kennzeichnen die Jahresrechnung 2014 der Stadt Hechingen.

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Zumindest vorübergehend vorbei scheinen die Zeiten, in denen der Hechinger Stadtkämmerer mit jeder Jahresrechnung wieder neue Einnahmenrekorde vermeldete. Zwar lag die Gewerbesteuer im vergangenen Jahr mit 9,9 Millionen Euro beinahe drei Prozent über dem Planansatz, aber 16,6 Prozent hinter dem Ergebnis von 2013 zurück. Zudem musste die Stadt eine stattliche Gewerbesteuerumlage löhnen (530 000 Euro).

Hechingen blieb dennoch ziemlich im Plan. Die Zuführungsrate vom Verwaltungs- an den Investitionshaushalt fiel um nur 67 000 Euro geringer aus als geplant. Die höheren Ausgaben im Bereich Kindergärten, die insbesondere hervorstechen (es gab 185 000 Euro weniger Zuweisungen vom Land), hat die Stadt wieder ausgeglichen durch besagtes Plus bei der Gewerbesteuer und den Schlüsselzuweisungen vom Land (jeweils knapp über 280 000 Euro).

Im Vermögenshaushalt macht sich bemerkbar, dass vergangenes Jahr einige Projekte in die Verlängerungen gingen: Es wurden weitere Planungen notwendig, und man ist nicht fertig geworden. Das wiederum bedeutet: Haushaltsreste in Höhe von fast 6,4 Millionen Euro. Schulden abgebaut hat die Stadt ebenfalls: Nach 10,4 Millionen Euro am Jahresanfang waren es von 9,7 Millionen am Jahresende.

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