Verwegene Piraten schlagen Purzelbäume

Piraten, die Purzelbäume schlagen, und bezaubernde Hexen, die durch die Luft wirbeln: Die Turngala des SV Rangendingen begeisterte das Publikum.

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Bei der Turngala des Sportvereins Rangendingen gaben die jungen Akteure vor großem Publikum beeindruckende Kostproben ihres Könnens.  Foto: 

Bunt, dynamisch und voller Akrobatik: Einmal im Jahr haben die jungen Rangendinger Turner ihren großen Auftritt und sorgen mit einer mitreißenden Show für Staunen. Bewegung und Musik bilden dabei immer wieder aufs Neue eine einzigartige Symbiose. Das Interesse an der Veranstaltung ist erfahrungsgemäß riesengroß - so auch am Sonntag, als die Besucher in Scharen zur Turngala strömten. "Die Kinder und Jugendlichen sollen hier zeigen dürfen, was sie können", betont Theresa Gnant, die die überaus aktive Turnabteilung des Sportvereins leitet.

Die engagierten Übungsleiter hatten auch diesmal wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielen originellen Ideen zusammengestellt.

Zu Beginn enterten 50 kleine Piraten die Rangendinger Festhalle, wo sie sich bei einer Fahrt auf hoher See austoben durften. Die aus vier- bis sechsjährigen Vorschulkindern bestehende Rasselbande hisste die Seeräuber-Flagge, purzelte über die Matten und genoss die Aufmerksamkeit des Publikums. Den "Fluch der Karibik" besiegten anschließend die zehn- bis zwölfjährigen Turnerinnen, die mühelos Übungen wie Handstand oder Spagat meisterten und die mitreißenden Rhythmen der berühmten Filmmusik akrobatisch untermalten.

Die acht- bis zehnjährigen Mädchen demonstrierten als Bibi Blocksberg, dass sich ein magischer Hexenbesen wunderbar als Turngerät eignet.

Dass Turnen fast so schön ist wie Fliegen bewiesen die "Flying Boys", die mit Akrobatik und teils waghalsigen Einlagen begeisterten. Dem in nichts nach standen die acht- bis 13-jährigen Sportler, die unter dem Motto "Crossover" eine schwungvolle Performance ablieferten. Ob Flickflack, Salti oder Pyramide: Das Können der Turner sorgte allenthalben für Begeisterung.

Tierisch ging es beim "Affentheater im Jungle" zu, bei dem die Elf- bis 16-Jährigen für Dschungel-Feeling sorgten.

Wie viel Spaß eine Klassenfahrt nach Amerika machen kann, vor allem wenn sie mit Bewegung und Akrobatik umgesetzt wird, zeigte eine Gruppe sechs- bis achtjähriger Kinder. Und wenn man schon im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, dürfen Disney's Mickey und Minnie natürlich nicht fehlen. Wahrlich süße Mäuse zwischen neun und 15 Jahren wirbelten durch die Halle und erweckten die putzigen Comicfiguren zum Leben.

Dass Turnen nicht nur den Jüngeren Spaß macht, sondern eine generationenübergreifende Sportart ist, bewiesen Jugendliche und Übungsleiter beim gemeinsamen Ausflug in den Wilden Westen.

Beim krönenden Abschluss rissen die agilen gelben Minions das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes von den Sitzen. Denn mit einem "Flashmob" forderten sie die Gäste zum Mitmachen auf und brachten die ganze Halle in Bewegung.

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