Verlässlicher Partner

Die städtischen Schulen Hechingens sind mit den Mitarbeitern des Hauses Nazareth bei der Schulsozialarbeit gut aufgestellt. Das wurde dem Team im Verwaltungsaussschuss des Gemeinderats erneut bestätigt.

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Jahresberichte von Sozialpädagogen können zur kleinen Horrorshow werden. Nicht so beim Hechinger Team der Sigmaringer Jugendhilfeeinrichtung Haus Nazareth. Das informierte den Verwaltungausschuss mit einem munteren Filmchen über seine umfassende Arbeit an allen städtischen Schulen - mit Originaltönen der Schülerinnen und Schüler. Die bestätigten das, was man eigentlich von Anfang an gewusst hat: Die Mitarbeiter leisten gute Arbeit.

Das bescheinigten ihnen auch die Fraktionen - mit kleinen Einschränkungen. Margret Simoneit (SPD) erkundigte sich nach den personellen Veränderungen im Team. Hannes Reis (Bunte Liste), hakte nach, wie man die vielen Mitarbeiter unter einen Hut bekomme (21 sind es). Cristina Mammato, die Teamleiterin, beruhigte: Das Stammpersonal sei ziemlich konstant. An jeder Schule sind ausgebildete Fachkräfte tätig, die von geringfügig Beschäftigten und FSJ-lern (Freiwilliges soziales Jahr) unterstützt werden. Das Team dürfte noch größer werden. Das Fazit von Cristina Mammato lautete nämlich: Es braucht in Zukunft mehr Personal, und es braucht mehr Räume.

Werner Beck, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, bekräftigte, wie wichtig die Schulsozialarbeit sei, und dass Hechingen mit dem Haus Nazareth einen verlässlichen Partner habe. Beck hatte im Verwaltungsausschuss zudem die Ganztagesbetreuung an der Grundschule zum Thema gemacht (die HZ berichtete am Freitag).

Für die CDU unterstrich deren Sprecher Andreas Ermantraut, dass das viele Geld für die Schülerbetreuung richtig angelegt sei. Das Haus Nazareth, so hob Ermantraut mit dem Verweis auf vorherige Wortbeiträge hervor, genieße das volle Vertrauen seiner Fraktion. Auch das Stadtoberhaupt wollte keinen Zweifel aufkommen lassen. Dorothea Bachmann: "Wir sind Familienstadt, und die Schulsozialarbeit gehört als wichtige Institution dazu."

Der Bericht über die Hechinger Lichtstube wurde verlesen. Der Verein trägt an der Staig einen vergleichsweise kleinen, aber nicht unbedeutenden Teil zur Schülerbetreuung in der Zollernstadt bei.

Info SPD-Stadtrat Jürgen Fischer hat HZ gelesen und wusste: Es gibt wieder mehr Kinder auf der Zollernalb (siehe Bericht vom Mittwoch aus dem Jugendhilfeausschuss). Sein Fazit: Das ist die Folge der umfassend verbesserten Betreuungsangebote.

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