Verbrechen im Netz sind vielfältig

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Unterschieden wird zwischen Internetkriminalität oder Cybercrime und Computerkriminalität.

Bei Computerkriminalität wird der PC als Tatwaffe eingesetzt, ohne das Internet zu nutzen. Die Grenzen sind fließend, so dass das eine das andere nicht ausschließen muss.

Cybercrime umfasst alle Straftaten, die sich die Informations- und Kommunikationstechnik zu Nutze machen, aber auch jene, die gegen diese gerichtet sind. Dazu gehört das Ausspähen von Daten, Datenveränderung aber auch Computersabotage.

Die häufigsten Verbrechen im Netz sind Auktions- und Warenbestellbetrug, Cyber-Stal-king, Angriffe beim Online-Ban-king oder Phishing. Beim Phishing werden Nutzerdaten mit gefälschten Webseiten oder Nachrichten gesammelt - die Identität wird geklaut.

Millionen Nutzer sind bereits Opfer von Phishing geworden. Sie wurden beispielsweise über eine E-Mail dazu aufgefordert, ihre Bankdaten einzugehen. Allerdings handelte es sich um eine gefälschte Seite, die optisch der Original-Homepage ihrer Bank entsprach. So sind die gemeldeten Phishing-Fälle laut Bundeskriminalamt im Jahr 2011 auf 6422 gestiegen. 2010 waren es noch 5331. Erfreulich ist, dass die Zahl der gemeldeten Phishing-Straftaten 2012 wieder drastisch auf 3440 also um rund 46 Prozent gesunken ist. Als Grund für den Rückgang sieht das Amt die Sensibilisierung der Anwender, verstärkte Schutzmaßnahmen und effektives IT-Management. Aber auch wenn die Straftatenzahl seit zwei Jahren rückläufig sind, ist der Schaden dennoch immens: So betrug die Gesamtschadenssumme, verursacht durch Phishing im Onlinebanking im Jahr 2012, rund 13,8 Millionen Euro.

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