Und es wurde LED-Licht

Die Hechinger Nächte werden heller: Die Stadt rüstet weitere 611 Straßenlampen auf LED-Licht um. Das Land übernimmt den Löwenanteil der Kosten.

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Wo die herkömmlichen Straßenleuchten durch die neuen LED-Lichter ersetzt worden sind, ist man begeistert. Schlatts Ortsvorsteher Jürgen Schuler sprach im Bauausschuss des Gemeinderats von einem "gigantischen Unterschied". Aber nicht nur die Helligkeit ist eine ganz andere, mit LED spart die Stadt zudem viel Strom, was wiederum die Kohlendioxid-Belastung allgemein senkt.

Die Stadt Hechingen bestellt jetzt nach dem einmütigen Ja des Bauausschusses mit exakt 611 Stück eine Großpackung neuer Leuchten. Unterschieden wird wie bislang zwischen Hauptverkehrsstraßen und Wohngebieten, wo es eine Nummer kleiner tut. Bereits bedient wurden teilweise die Stadtteile Stetten, Stein und Bechtoldsweiler. Nun folgen Schlatt und Sickingen sowie weitere Straßenzüge in Stetten und Stein. In der Kernstadt geht die weitere Umrüstung durch alle Gebiete von Unterstadt und Oberstadt. Fertig sein soll der städtische Betriebshof mit dem Mammutprogramm zum Jahresende.

Hechingen wird damit nicht nur ein gutes Stückchen heller, spart Strom und schont die Umwelt, auch die Stadtkasse muss kaum leiden. Den Hechinger Eigenanteil bei der Leuchtenumrüstung nannte die Bürgermeisterin "winzig". Das ist kaum übertrieben: Insgesamt kostet die Maerialbeschafftung bei den Herstellern Siteco und Philips 417 000 Euro. Der Hechinger Antrag im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes hat voll eingeschlagen: Das Land lässt sich die Hechinger Erleuchtung fast 375 000 Euro kosten - an der Stadt bleiben damit nur noch 42 000 Euro Eigenanteil hängen.

Einen kleinen Haken könnte die helle Freude allerdings unter Umständen haben: Stadtrat Lutz Beck (CDU) erinnerte daran, dass Hechingen bei der vorigen Umrüstung vor etlichen Jahren so fleißig Strom gespart hatte, dass die Stadt in einen anderen Verbrauchstarif eingruppiert wurde - und am Ende kaum etwas übrigblieb. Die Stadt ist vorgewarnt. Und den Strom gibt's ja von den eigenen Werken.

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