Tübinger sind am gesündesten

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Die Tübinger sind die gesündesten Baden-Württemberger. Im Schnitt fehlten sie vergangenes Jahr 12,2 Tage krankheitsbedingt im Betrieb, das geht aus den Daten der Barmer Gesundheitskasse hervor. Das liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von rund 17 Tagen.

Im Jahresvergleich sinkt der Krankenstand im Landkreis Tübingen von 3,38 auf 3,34 Prozent (Bund: 4,69 Prozent). Ursächlich dafür ist vor allem das Ausbleiben einer Grippewelle. Bundesweit wurden mit entsprechenden Diagnosen 23,4 Prozent weniger Fehltage als 2013 erfasst, im Kreis Tübingen 28 Prozent weniger.

"Für 2015 erwarten wir aufgrund der starken Grippewelle am Jahresanfang wieder deutlich höhere Fehlzeiten", so Ralf Böll, Bezirksgeschäftsführer der Barmer Gesundheitskasse Tübingen.

Der größte Anteil der Fehlzeiten entfiel nach bundesweiten Auswertungen mit 23,6 Prozent an allen Arbeitsunfähigkeitstagen auf die Muskel-Skelett-Erkrankungen, zu denen auch die Rückenschmerzen zählen. Im Landkreis Tübingen sind sie nur für etwa 20 Prozent der Fehlzeiten verantwortlich. Während der Durchschnittsdeutsche im letzten Jahr an rund vier Tagen das Kreuz mit dem Kreuz hatte, wurden Erwerbspersonen aus dem Kreis Tübingen nur rund zweieinhalb Tage mit entsprechender Diagnose krankgeschrieben.

Die Baden-Württemberger sind nach wie vor die gesündesten Deutschen. Ursächlich dafür sind unter anderem Faktoren wie ein überdurchschnittliches Einkommen und ein hoher Bildungsstand. Beides geht mit einer besseren Gesundheit einher. Die höchsten Fehlzeiten registrierte die Barmer Gesundheitskasse im Kreis Pforzheim mit 17,4 Arbeitsunfähigkeitstagen.

Insgesamt hat die Krankenkasse in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr 5 110 452 Fehltage und 376 966 Arbeitsunfähigkeitsfälle erfasst.

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