THW-Ortsverband Hechingen feiert seine frisch sanierte und erweiterte Unterkunft in Stetten

Der THW-Ortsverband Hechingen schätzt seine Unterkunft in der Sprißlerstraße in Stetten. Umso mehr, nachdem diese nun erweitert und saniert ist.

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  • Der Standort Sprißlerstraße 5 im Stadtteil Stetten ist geblieben, die rot gekennzeichneten Gebäudeflächen sind hinzugekommen. Auch im alten Gebäudeteil wurde kräftig umgebaut. Zugführer Dennis Raible ist wie alle seine Kollegen beim THW-Ortsverband Hechingen froh über den deutlichen Platzgewinn. 1/2
    Der Standort Sprißlerstraße 5 im Stadtteil Stetten ist geblieben, die rot gekennzeichneten Gebäudeflächen sind hinzugekommen. Auch im alten Gebäudeteil wurde kräftig umgebaut. Zugführer Dennis Raible ist wie alle seine Kollegen beim THW-Ortsverband Hechingen froh über den deutlichen Platzgewinn. Foto: 
  • Endlich ist alles getrennt. Verschmutzte („schwarze“) Einsatzkleidung bleibt im Waschraum, dann geht es unter die Dusche. Im Spindraum warten die sauberen („weißen“) Wechselsachen. Für Männer und Frauen gibt es natürlich getrennte Bereiche. 2/2
    Endlich ist alles getrennt. Verschmutzte („schwarze“) Einsatzkleidung bleibt im Waschraum, dann geht es unter die Dusche. Im Spindraum warten die sauberen („weißen“) Wechselsachen. Für Männer und Frauen gibt es natürlich getrennte Bereiche. Foto: 
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Ob Hagel oder Hochwasser, Brände oder Verkehrsunfälle: Die Einsatzkräfte des THW sind jederzeit darauf vorbereitet, technische Hilfe zu leisten. Wegen ihrer blauen Einsatzfahrzeugen und ihrer blauen Arbeitsanzügen werden sie gerne als „Blaue Engel“ bezeichnet.

Gut 40 Mann und Frau stark ist der Ortsverband Hechingen, 27 Jugendliche sind dort aktiv. Die Helfer, die aus dem ganzen Umkreis kommen, sind ehrenamtlich im Einsatz. 20 bis 30 Einsätze im Jahr müssen gestemmt werden. Die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen klappt hervorragend. Ein Förderverein besorgt die eine oder andere Ausstattung, die von Bundesseite nicht vorgesehen ist.

Doch Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Geräte brauchen Platz. Auch die Verwaltungsarbeit wird immer mehr. 1952 wurde der Ortsverband Hechingen gegründet, seit 1990 ist er in der Sprißlerstraße in Stetten ansässig. Das Gebäude dort wurde mit der Zeit einfach zu eng, passte schon länger nicht mehr zu den Vorgaben, die von Seiten des Bundes gemacht werden. Trotzdem „war es ein langes Ringen“, sagt Zugführer Dennis Raible, bis die Umbau- und Erweiterungspläne umgesetzt werden konnten. Vehement setzte sich der Ortsverband dabei dafür ein, seinen Standort in Stetten zu behalten, man wollte nie raus in ein „anonymes“ Gewerbegebiet. Zumal die Nachbarn in Stetten Verständnis dafür haben, wenn auch nachts mal ein schweres Gerät angeschmissen werden muss; Einsätze richten sich nach keiner Uhrzeit. Es war nicht nur die Enge, die mit den Jahren in der Sprißlerstraße zu schaffen machte. Manches war einfach unpraktisch: so die Umkleiden unterm Dach. Im Einsatzfall mussten erst alle nach oben stürmen, sich umziehen, dann wieder runter.

Die THW-Fahrzeuge standen im Freien. Es mangelte an Büroräumen und auch an einem Jugendraum. Der Technikraum war nur provisorisch. Alles kein Zustand auf Dauer. Ein neues Raumkonzept musste her.

Eine Million Euro investierte schließlich der Bund auf seinem Grundstück und in seine Immobilie in Stetten. Spatenstich für die Erweiterung und Sanierung des THW-Gebäudes war im August 2013. Im April 2014 war Baubeginn. Der THW-Ortsverband musste sich ein Ausweichquartier suchen, zog in eine Halle im Etzental. Erst im Juni 2015 ging’s aus der Übergangsunterkunft zurück auf die „Baustelle“, es gab noch einiges an Restarbeiten.

Jetzt aber soll die umgebaute und sanierte Unterkunft gefeiert werden. Am Sonntag, 28. August, lädt der THW-Ortsverband Hechingen zu einem Tag der offenen Tür mit Fahrzeugweihe in die Sprißlerstraße 5 ein. Ab 10 Uhr wird bewirtet. Es gibt Führungen, Helfer beantworten gerne alle Fragen rund ums THW. Die THW-Jugend zeigt, wie man mit Sandsäcken umgeht. Kinder können sich auf Spielstraße und Hüpfburg freuen.

Noch ist dem Hechinger Ortsverband um den Nachwuchs in seinen Reihen nicht bange. Dennis Raible aber spürt den gesellschaftlichen Wandel. „Es wird nur noch das gemacht, was Spaß macht.“ Die Einsatzkräfte des THW dagegen helfen anderen in der Not. Raible: „Wir machen’s mit Herzblut“.

Info Das THW als Bundesanstalt gehört organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Jedoch sind nur ein Prozent der Mitarbeiter hauptamtlich für die Behörde tätig. 99 Prozent der THW-Angehörigen arbeiten ehrenamtlich im THW.

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