THW gerüstet für Marschbefehl

Deiche sichern, Sandsäcke füllen, Wasser pumpen - das Hechinger THW wäre für einen "Marschbefehl" in die Hochwassergebiete gerüstet.

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Tausende von Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks (THW) kämpfen von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern gegen die Fluten. Sie sichern Deiche, füllen Sandsäcke und pumpen Wasser ab. Das THW Baden-Württemberg schickte jetzt 100 000 Sandsäcke nach Magdeburg. In der Nacht zu Dienstag machte sich in Stuttgart ein THW-Konvoi aus vier Lastwagen auf den Weg nach Schönebeck bei Magdeburg. Bereits am Wochenende hatte das THW Baden-Württemberg rund 700 Kräfte in die Hochwassergebiete entsandt.

"Gefühlt ist es die größte Katastrophe, mit der wir in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatten", wird THW-Sprecher Nicolas Hefner zitiert. Als "verheerend" stuft auch der Ortsbeauftragte des THW Hechingen, Ronny Stocker, die Flutkatastrophe ein. Das Hechinger THW sei derzeit nicht in den Hochwassergebieten im Einsatz. "Aber wir sind gerüstet", so Stocker.

Das THW als Bundesanstalt wird nur auf Anforderung tätig. Die Bedarfsmeldung kommt von entweder von einem vor Ort gebildeten Katastrophenstab oder, auf kommunaler Ebene, von der für Gefahrenabwehr zuständigen Instanz, also direkt von den Städten und Gemeinden und ihren Feuerwehren - wie es beim Hochwasser am 1. Juni der Fall war, wo das THW insbesondere im Raum Hechingen, Jungingen, Haigerloch und Rangendingen im Einsatz war.

Entscheidend für einen "Marschbefehl" sind Kriterien wie die Ausstattung eines THW-Ortsverbandes und die Fahrzeiten zum Einsatzort, aber auch der Aspekt, dass bei der Verteilung die Gefahrenabwehr am Standort des Ortsverbandes selbst gewährleistet bleibt. Ein Ausstattungsmerkmal des THW Hechingen ist, neben dem universal einsetzbaren Technischen Zug, die Fachgruppe Beleuchtung und die Verfügbarkeit eines Lichtmastes.

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