Stetten braucht neuen Ortsvorsteher

Der Stadtteil Stetten braucht einen neuen Rathauschef: Der amtierende Ortsvorsteher Robert Buckenmaier tritt bei den Kommunalwahlen im Mai nicht mehr an. "Demokratie heißt auch loslassen", argumentiert er.

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Seit 25 Jahren gehört der inzwischen 61-jährige Robert Buckenmaier dem Stettener Ortschaftsrat an; vor 15 Jahren trat er in die Fußstapfen des scheidenden Ortsvorstehers Franz Buckenmaier. Jetzt, mit Blick auf die Kommunalwahlen am 25. Mai, sagt er: "Es ist Zeit zum Aufhören." Nicht etwa, weil er amtsmüde sei, sondern weil er das Feld räumen wolle für neue Ideen.

Nach drei Amtsperioden nicht mehr zur Verfügung zu stehen, hat Robert Buckenmaier seinen Ortschaftsrat bereits im Dezember wissen lassen. Und sei auf Verständnis gestoßen, schließlich sei der Job des Ortsvorstehers "nicht ohne". Nämlich durchaus zeitaufwändig.

"Offiziell", erklärt der 61-Jährige, "gibts noch keine konkreten Überlegungen, wer mir im Amt nachfolgen könnte". Gleichwohl ist er zuversichtlich, dass sich die beiden Wahllisten des größten Hechinger Stadtteils, die "Bunte Liste" (von Hannes Reis) und die der Freien Wählergemeinschaft, in den kommenden Wochen mit den Namen kompetenter Kandidaten füllen werden. Wobei es Robert Buckenmaier ein Anliegen ist, auch ein paar engagierte Frauen für den Ortschaftsrat begeistern zu können. Denn natürlich hilft er seinen Mitstreitern der Freien Wählergemeinschaft Stetten bei der Werbung von Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen am 25. Mai - ohne selbst weiter zur Verfügung zu stehen. "Auch wenn ich komplett abtrete, ist mir das doch Verpflichtung", sagt Buckenmaier.

Steins Ortsvorsteher Klaus Schetter macht im Mai erst seine erste Amtszeit voll - und steht für eine zweite Wahlperiode zur Verfügung. Ja, sagt der 52-Jährige, die Arbeit für den Ortsteil Stein mache ihm Spaß. Das gelte in gleichem Maße für die übrigen Mitglieder des Ortschaftsrates - mit Lothar Albus werde nach 20-jähriger engagierter Tätigkeit lediglich ein Mitglied nicht neuerlich kandidieren. Albus wolle seinen Platz räumen für einen Jüngeren, weiß Schetter. Der übrigens auch schon gefunden sei - und auf der einzigen Liste für die Kommunalwahl stehe - auf jener der "Steinemer Bürger".

Für Ingrid Riester kommt die Anfrage der HZ noch ein paar Wochen zu früh. Ob sie in Weilheim eine vierte Amtsperiode als Ortsvorsteherin anstrebt? "Kein Kommentar", sagt sie deshalb nur. Vor 15 Jahren hatte die inzwischen 60-Jährige Johann Stauß "beerbt". Seither leitet sie die Weilheimer Geschicke.

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