Sternenbäck öffnet die Backstube

Der Sternenbäck wird 250 Jahre alt. Das ganz runde Jubiläum bietet Anlass für ein großes Familienfest: Am Sonntag, 1. Mai, ist Tag der offenen Tür in der Backstube im Hechinger Gewerbegebiet Lotzenäcker.

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250 Jahre Sternenbäck sind 250 Jahre Leidenschaft der Familie Bumüller fürs Bäckerhandwerk. Privatfoto  Foto: 

"Mit Herz und Hand bei der Sache" ist das Hechinger Familienunternehmen Sternenbäck seit 250 Jahren. Das Jubiläum will am Sonn- und Feiertag 1. Mai ausgiebig gefeiert sein. Die Familie Bumüller lädt ein zum Tag der offenen Tür in die Backstube im Hechinger Gewerbegebiet Lotzenäcker 18. Von 10 bis 16 Uhr erleben die Besucher ein unterhaltsames Programm mit Besichtigung der Backstube, Kinderanimation, Glücksrad, Infoständen und weiteren Attraktionen.

Um 10.45 Uhr beginnt zudem ein kleiner Festakt mit Ansprachen von Sternenbäck-Geschäftsführer Gerhard Bumüller, Hechingens Bürgermeisterin Dorothea Bachmann und Landrat Günther-Martin Pauli. Die Stadtkapelle Hechingen sorgt für die klangvolle Umrahmung.

Der Tag der offenen Tür mit dem Festakt ist einer der Höhepunkte des großen Sternenbäck-Jubiläumsjahres. Die Sternenbäck-Familie feiert das ganze Jahr über an allen Standorten in Baden-Württemberg, Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit schönen Aktionen.

Stolz und freudig blicken die Sternenbäcker zurück auf ihre außergewöhnliche Entwicklung in den vergangenen 250 Jahren. Für die Zukunft haben sie die Weichen gestellt. Das traditionsreiche Familienunternehmen steht auf stabilem Fundament. Im Jubiläumsjahr freuen sich die Sternenbäcker darauf, ihre traditionellen Werte künftig noch deutlicher sichtbar zu machen. Das neue Logo, der Slogan "Genuss mit Herz und Hand" und viele weitere Schritte unterstreichen den Anspruch auf handwerklich hochwertige Produkte.

Es war anno 1766, als der erste Sternenbäcker, Johannes Adam Bumiller (bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Familienname noch mit "i" geschrieben), den Grundstein legte.

250 Jahre lang wurde die Bäckertradition stets vom Vater auf den Sohn übertragen. Die Brüder Gerhard und Albert Bumüller nahmen die Geschicke in den 1960er-Jahren in die Hände und entwickelten die kleine Bäckerei weiter zu einem leistungsstarken Familienunternehmen. Von 18 Beschäftigten im Jahr 1963 stieg die Mitarbeiterzahl auf 60 im Jahr 1971. Den Fall der Mauer 1989 nutzte das Unternehmen zum Schritt in die neuen Bundesländer. 1991, im 225. Jubiläumsjahr, gab es schon 55 Bäckereien in den alten und neuen Bundesländern.

In den 90er-Jahren folgte der nächste Generationswechsel: Gerhard Bumüller jun. übernahm die Geschäftsleitung. Gemeinsam mit seiner Schwester Beate Roser geborene Bumüller und seinem Cousin Albert Bumüller jun. entwickelte der Firmenchef das Familienunternehmen konsequent weiter. Bei allem Fortschritt und aller Expansion steht noch immer die handwerkliche Arbeit der Bäcker und Konditoren im Mittelpunkt. So gibt es traditionelle Rezepturen und Backweisen, die bis heute bewahrt und gepflegt werden.

Als Familienunternehmen legt der Sternenbäck größten Wert darauf, die über 1700 Sternenbäckerinnen und Sternenbäcker zu würdigen. Das persönliche Engagement jedes Einzelnen, die Liebe zum Handwerk und das Können, sagt Firmenchef Gerhard Bumüller, machten den Erfolg erst möglich.

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