Sollen im Bietenhausener Friedhof die Bäume weg?

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    Was soll mit den Bäumen im Friedhof geschehen? Sollen sie stehen bleiben oder durch Neupflanzungen ersetzt werden? Foto: 
  • Um diese beiden Bäume im Eingangsbereich geht es. 2/4
    Um diese beiden Bäume im Eingangsbereich geht es. Foto: 
  • Im Giebel des Bürgerhauses braucht es neue Fenster. Die alten sind total verzogen und lassen sich nicht mehr öffnen. 3/4
    Im Giebel des Bürgerhauses braucht es neue Fenster. Die alten sind total verzogen und lassen sich nicht mehr öffnen. Foto: 
  • Ortsvorsteher Josef Pfister und sein Gremium möchten außerdem die Mauer am Brechplatz saniert haben. 4/4
    Ortsvorsteher Josef Pfister und sein Gremium möchten außerdem die Mauer am Brechplatz saniert haben. Foto: 
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Der Friedhof ist in die Jahre gekommen. Damit sagte Bietenhausens Ortsvorsteher Josef Pfister seinem Ratsgremium  nichts Neues. Im Rahmen eines Ortsrundgangs am Montagabend, begleitet von Rangendingens Bürgermeister Johann Widmaier, stellte der Gemeindechef seinen Kollegen die vom Büro Gfrörer grob erarbeitete Planung zur Neugestaltung vor Ort vor.  Und warf dabei zugleich die Frage auf, ob im Zuge der Sanierung die an der Mauer im Eingangsbereich stehenden Bäume durch kleinere Neupflanzungen („in Höfendorf gibt’s da nette kugelige Ahornbäume“) ersetzt werden sollen – oder nicht.

Die Meinungen dazu gehen – noch – auseinander. Ein Teil des Ortschaftsrates sieht keine Notwendigkeit, die Bäume zu fällen. Der andere Teil zeigte sich offen für Neupflanzungen. Zumal die Bäume inzwischen eine Größe erreicht haben, in der sie eines hohen  Pflegeaufwands bedürfen – und dazu das angrenzende Mauerwerk beschädigen.

Auf jeden Fall aufgewertet werden soll die bestehende Struktur des Friedhofs, beispielsweise durch die Sanierung der Wege.  Für die Leichenhalle liegen aktuell keine Pläne vor, doch könnte dort, sagte Ortsvorsteher Pfister, mit einem neuen  Anstrich und im Anschluss an die Halle mit einem neuen Zaun (vielleicht gar samt Sichtschutz) schon viel bewegt werden.

In der Überlegung ist ferner eine Urnenwand – und eine Station für die Transportwagen (für Erde, Blumen…). Letztere soll direkt im Eingangsbereich geschaffen werden.

Zunächst jedoch, so empfahl es Bürgermeister Widmaier, soll der Planer in eine der nächsten Sitzungen des Ortschaftsrates eingeladen werden und seine Entwürfe im Detail vorstellen. Dann falle die Entscheidung leichter – wobei auch die Bürgerschaft die Pläne einsehen können soll. Derweil würden die grob veranschlagten Sanierungsmittel in Höhe von 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

Vom Friedhof machte sich der Ortschaftsrat auf den Weg hinab zum Bürgerhaus. Dort wünscht er sich eine Sanierung der Betonmauer am Brechplatz. Der Bauhof kann da leider nicht tätig werden, bedauerte Johann Widmaier, da müsse schon eine Fachfirma ran. Dessen ungeachtet, erkannte der Bürgermeister die Notwendigkeit der Sanierung.

Gleiches gilt für die Erneuerung der Fenster im Giebel des Bürgerhauses. Die haben sich derart verzogen, dass sie inzwischen nicht mehr geöffnet werden können – was bei warmen Außentemperaturen im Innern keine Belüftung mehr zulässt. Geschätzte Kosten: 5300 Euro. Weitere rund 6500 Euro würde die Sanierung des Parkettfußbodens kosten. Der weist Risse auf, „die jetzt beseitigt werden sollten, bevor es einen Flickenteppich gibt“ (so Ortsvorsteher Josef Pfister). Auch für diese Maßnahme, die letzte dieser Art liegt zehn bis zwölf Jahre zurück, zeigte sich Johann Widmaier offen. Dabei verwies er darauf, dass die Bodenarbeiten mit dem Belegungsplan des Bürgerhauses abgestimmt werden müssten.

Ein weiteres Thema am Rande: Die Schachteinläufe und -deckel die Steig hinab und hinauf wurden zwischenzeitlich ausgebessert, nicht jedoch die Straßenlöcher. Warum? Wahrscheinlich, so der Ortsvorsteher, mache das eine andere Baukolonne. Ebenfalls unschön: der total vermooste Gehweg. Johann Widmaiers Empfehlung: Bei Straßenschäden gleich den Bauhof in Kenntnis zu setzen.

Einen weiteren Rat hatte der Bürgermeister für die Gefahrensituation beim Spielplatz (Pfarrgarten) gegenüber des Bürgerhauses parat. Der Ortschaftsrat möge in seiner nächsten Sitzung den Einbau so genannter Schutzbügel beschließen – um sie dann auch zu bekommen.  Schon um dort jedwede Gefahr für spielende Kinder abzuwenden.

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