Feuerwehren aus Schlatt und Beuren üben gemeinsam

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Zwei Kinder wurden von Atemschutzträgern im hinteren Teil der Schreinerei gerettet.  Foto: 

Brand durch Verpuffung in einer Schreinerei, Einsatz unter erschwerten Bedingungen: Das war die Ausgangslage bei der Jahreshauptübung der Abteilungswehren von Schlatt und Beu­ren vor zahlreichen Zuschauern, darunter Stadtkommandant Maik Bulach und Ortsvorsteher Jürgen Schuler.

Der Brand in der Schreinerei im Schlatter Bruppenweg sollte durch einen technischen Defekt entstanden sein. Das Szenario hatten sich die Kommandanten Heinrich Jatzek aus Schlatt und Jens Bogenschütz aus Beuren für die gemeinsame Übung ausgedacht.

Der Alarm wurde von der Leitstelle Balingen über Funk ausgelöst. Jetzt galt es für die Floriansjünger, schnell und umsichtig zu handeln. Als die beiden Abteilungen mit ihrem TSF-W mit Tragkraftspitze am angenommenen Brandherd eintrafen, herrschte Dunkelheit. Nur die Straßenbeleuchtung und das Blaulicht der Fahrzeuge erhellten die Bruppenstraße. Die Schreinerei selbst war ebenfalls nur schwach beleuchtet.

Schnell wurden am nahe gelegen Hydranten B- und C-Schläuche ausgelegt, die Atemschutzträger rüsteten sich zum Angriff, um in die Schreinerei einzudringen, wo noch mehrere Personen vermutet wurden. Im hinteren Teil der Schreinerei riefen zwei Kinder um Hilfe. Flugs tasteten sich die Einsatzkräfte vor und retteten die Kinder. Systematisch durchsuchten die Atemschutzträger die anderen Räume, bis weitere Eingeschlossene gefunden und heil aus dem Gebäude geleitet waren.

Inzwischen hatten die Schlatter Wehrmänner ein Aggregat aufgebaut und durchleuchteten mit hellen Scheinwerfern noch einmal die Schreinerei nach vermissten Personen, sodass die Übung bereits nach rund 40 Minuten beendet werden konnte.

Fazit von Stadtkommandant Maik Bulach und Ortsvorsteher Schuler bei der Nachbesprechung: Die gestellten Herausforderungen wurden souverän gemeistert. Als vorbildlich gewertet wurde auch das gute Zusammenspiel zwischen Schlatt und Beuren, was die Abteilungskommandanten Heinrich Jatzek und Jens Bogenschütz deutlich unterstrichen. Sie zollten ihrer Mannschaft großes Lob.

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