Sanierung des jüdischen Friedhofs beginnt

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Landesrabbiner Netanel Wurmser auf dem jüdischen Friedhof Hechingens.  Foto: 

Eine kleine Ewigkeit hat es gedauert, und die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg war bislang wenig amüsiert. Nachdem die Finanzierung des kostspieligen Projekts aber endlich gestemmt ist, kann die Umfassungsmauer des jüdischen Friedhofs von Hechingen beginnen. Wenn alles klappt, sogar schon im November. Der Gemeinderat hat die dafür notwendigen Beschlüsse einmütig gefasst. Der förmliche Baubeschluss ist ebenso ergangen wie die Planungsleistungen an ein Stuttgarter Fachbüro gehen und die Ausschreibung der Bauarbeiten freigegeben ist. Alle Beteiligten sind sich einig: Die Sanierung ist dringend notwendig, weil im oberen Bereich Teile der Mauer bereits eingestürzt sind. Angepackt wird das Vorhaben in drei Bauabschnitten. Die Fertigstellung ist erst für 2020 geplant. Die Gesamtkosten sind auf annähernd eine halbe Million Euro beziffert. Die Stadt muss davon allerdings nur ein Fünftel begleichen. Auf Initiative des Landesamtes für Denkmalpflege, das selbst ebenfalls 100 000 Euro beisteuert, gibt es weitere Zusagen des Landesinnenministeriums (200 000 Euro) und der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. In der Gemeinderatssitzung hatte der Erste Beigeordnete Philipp Hahn an die Zusage von Bürgermeisterin Dorothea Bachmann gegenüber Landesrabbiner Netanel Wurmser (im Bild) erinnert: Es sei ein großes Anliegen Hechingens, die Würde dieses Ortes zu erhalten.

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