Rechtsradikal übers Internet

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Wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt der Staatschutz des Polizeipräsidiums Reutlingen gegen die noch unbekannten Versender rechtsradikaler Pamphlete.

Im Laufe des Mittwochs waren an mehreren internetfähigen Druckern der Universität Tübingen und auch bei Privatpersonen volksverhetzende und mit Schmähungen versehene Schriftstücke automatisch ausgedruckt worden. Alle betroffenen Drucker konnten direkt über das Internet und von daher auch weltweit von überall her angesteuert werden. Die Ermittlungen, in die auch die IT-Spezialisten der Kriminalinspektion Cyberkriminalität eingebunden sind, gestalten sich entsprechend schwierig.

Zum Schutz vor solchen Angriffen, die ganze Papiermagazine in den Druckern leeren können, empfiehlt die Polizei mit dem Internet verbundene Drucker oder Druckernetzwerke wie sie in Firmen, Bildungseinrichtungen und immer mehr auch in Privathaushalten zu finden sind, entsprechend zu sichern. Die Druckerkonfigurationen und Netzwerke können beispielsweise durch Passwörter geschützt werden. Werkseitig vorgegebene Standartpasswörter sind möglichst rasch durch eigene, möglichst mehrstellige und mit Zahlen und Sonderzeichen versehene Passwörter zu ersetzen. Betroffene Behörden oder Wirtschaftsunternehmen können sich auch an die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg wenden. Nähere Infos auf der Homepage des Landeskriminalamtes unter www.polizei-bw.de.

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