Rebellious Spirit legt Album Nummer 3 vor

|
Vorherige Inhalte
  • Mit einer schönen Science-Fiction-Optik grüßt die Zollernalb-Rockband Rebellious Spirit vom Cover des dritten Albums „New Horizons“. 1/2
    Mit einer schönen Science-Fiction-Optik grüßt die Zollernalb-Rockband Rebellious Spirit vom Cover des dritten Albums „New Horizons“. Foto: 
  • Wer bevorzugt harte Rockmusik macht, muss sein Äußeres etwas anpassen: das aktuelle Bandfoto von Rebellious Spirit. Balladen können die vier jungen Herrschaften übrigens ebenfalls. 2/2
    Wer bevorzugt harte Rockmusik macht, muss sein Äußeres etwas anpassen: das aktuelle Bandfoto von Rebellious Spirit. Balladen können die vier jungen Herrschaften übrigens ebenfalls. Foto: 
Nächste Inhalte

Die rebellischen Rocker um Jens und Jannik Fischer aus Thanheim melden sich mit einem fulminanten Album zurück. Für die Nummer drei mussten sich die Fans nach dem Zweitwerk „Obsession“ von 2014 ein wenig gedulden. Nach kurzem Einblick in „New Horizons“ steht fest, dass sich das Warten gelohnt hat. Es erscheint am 9. Juni beim Label „Fastball Music Soulfood“. Der Name des Albums ist Programm, ihr Drittwerk ist ein Aufbruch zu neuen Horizonten.

„Wir haben einen größeren Schritt gemacht als vom ersten zum zweiten Album“, erklärt  Jens Fischer. Neue Einflüsse finden sich auf der dritten CD, die „insgesamt härter, aber auch in alle Richtungen entwickelt“ sei. So gibt es neben lauten, kraftvollen Stücken auch gefühlvolle Balladen. „Wir wollten uns nicht auf einen Stil einengen, wir sind flexibler, variabler geworden“, so Jens. Neben Hardrock stehen  Metal, Alternativerock und Crossoverrock. „Breit aufgestellt im Rockbereich“, fasst sein Bruder Jannik zusammen.

Zu den neuen Horizonten in der Musik stellen sich ein neues Band-Emblem und ein leicht modernisierter Schriftzug im Albumartwork. „Die Musik ist ehrlicher, kein bisschen verzwungen“, lautet die Einschätzung von Bassist und Textschreiber Jens. Sänger und Songwriter Jannik pflichtet ihm bei: „Wir haben dieses Mal viel selber produziert, der Sound ist genau so geworden, wie wir ihn wollten!“ Zur Hand ging ihnen erneut Markus Gumball, der schon bei den vorherigen Alben produziert hatte. Der gewagte musikalische Aufbruch zu neuen Horizonten kommt in den bisherigen Reviews „überraschend bis überragend gut an“, wie Jannik Fischer berichtet. Nachdem sie sich in über sechs Jahren mit ihren ersten beiden Alben und über 150 Konzerten, darunter Tourneen mit Axel Rudi Pell und Wasp, einen Namen gemacht haben, zollen alle Kritiker durch die Bank Respekt für ihre musikalische Entwicklung und den Mut, sich nicht zu sehr auf Genre- und Stilgrenzen festzulegen.

„Gnadenlos geil!“ fand die Redaktion von „Badblackunicorn“ das Album und vor allem Janniks Stimme. Das Blatt erklärte Rebellious Spirit zur Band des Monats Mai. Dirk Busse vom gleichnamigen Webzine bescheinigt ihnen „feinsten Crossover Rock, kraftvoll und laut, sie können aber auch gefühlvoll“.

Die Musiker sind älter und reifer geworden, ohne nur ein bisschen an ungestümer Rebellion eingebüßt zu haben. Entsprechend pulsierend und abwechslungsreich kommt das Album daher. Als erste Singleauskopplung brachten sie bereits das powergeladene „Devil in me“ heraus. Das dazugehörige Video entstand überwiegend in Eigenregie. Die mühevolle Kleinstarbeit – den Arbeitsprozess konnte man auf der Facebookseite mitverfolgen – hat sich gelohnt, die Fans sind augenscheinlich begeistert. Nach zwei Wochen hat das Video, das in einer Parallelwelt aus Gangstern und Zigarren, Waffen und Whiskey verordnet werden kann und sich „mit dem Bösen in jedem von uns beschäftigt“, bereits 15 000 Klicks gesammelt. Die zweite Single-Auskopplung „Wish for“ erscheint mit Video am Freitag und verdeutlicht die gewachsene Flexibilität und Bandbreite. Das Stück ist etwas leichter, emotionaler und spielt wieder im Alltag.

In den Kommentaren auf Youtube häuft sich das Lob. Die Fans fühlen sich mit dem Aufbruch zu neuen Horizonten offensichtlich sehr wohl: „Applaus! Krasse Entwicklung!“, „Weiter so Jungs! Freuen uns auf das Album und die Tour!“

Die New-Horizons-Tour startet im September und wird die erste Headliner-Tournee sein. Zuvor spielt die Band auf einigen  Festivals wie dem Kultur-Openair in Weilheim an der Teck Anfang Juni. Los geht es am 23. September im Hechinger „Wom“, wo auch das Video zu Devil in me entstand. Es folgen Bühnen in Berlin, Dresden und Hamburg. Das Ziel ist es schließlich, so Jens Fischer, „ordentlich was zu reißen!“ Das Booking und alles weitere liegt dabei übrigens allein bei der Band. Da bleiben sich schwäbische Rocker treu.

Für die heimischen Fans von Rebellious Spirit steigt am Mittwoch, 24. Mai, eine Pre-Listening-Party auf. Dafür kehrt die Band zurück in den „Sonnenkeller“ in Balingen, wo sie 2010 ihr erstes Konzert spielte. „Keine Riesenshow“, sondern „in intimer Atmosphäre wollen wir mit unseren Fans gemeinsam feiern“, sagt Sänger Jannik. Die Band wird Akustikversionen der neuen Lieder spielen. Außerdem werden die Studioversionen probegehört. Wer gleich überzeugt ist, kann sich das Album und neues Merchandise noch vor offiziellem Erscheinungsdatum zulegen. Tickets gibt es im Vorverkauf für 8,80 Euro und, wenn noch vorhanden, an der Abendkasse.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Jamaika-Ende: Trigema-Chef Wolfgang Grupp fordert Neuwahlen

Vertreter der Wirtschaft haben besorgt auf den Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche reagiert. Neben bundesweiter Kritik und Verunsicherung kommen hoffnungsvolle Worte von der Alb. weiter lesen