Raumprogramm nach Wunsch

Das Gesundheitszentrum am Fürstengarten am Standort des ehemaligen Krankenhauses nimmt Formen an - die Phase des Ausbaus der neuen Praxen hat begonnen. Im April/Mai sollen sie bezugsfertig sein.

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  • Frauenärztin Stefanie Wagner (rechts) mit Finanzdezernent Christoph Heneka und ihrer Helferin Claudia Steppke mittendrin in ihren künftigen Praxisräumen im Südflügel des alten Krankenhausgebäudes. Foto: Sabine Hegele 1/3
    Frauenärztin Stefanie Wagner (rechts) mit Finanzdezernent Christoph Heneka und ihrer Helferin Claudia Steppke mittendrin in ihren künftigen Praxisräumen im Südflügel des alten Krankenhausgebäudes. Foto: Sabine Hegele
  • Der künftige Eingangsbereich (geradeaus und rechts) des Gesundheitszentrums am Fürstengarten - links das Nephrologische Zentrum. 2/3
    Der künftige Eingangsbereich (geradeaus und rechts) des Gesundheitszentrums am Fürstengarten - links das Nephrologische Zentrum.
  • Am Anfang stand der Rückbau in den Rohbau, jetzt folgt der Ausbau. 3/3
    Am Anfang stand der Rückbau in den Rohbau, jetzt folgt der Ausbau.
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Jeder neue Rundgang durch die Großbaustelle stimmt Christoph Heneka, Finanzdezernent beim Landkreis, zuversichtlicher, mit den Umbauten fürs Gesundheitszentrum am Fürstengarten am Standort des alten Krankenhauses in der Zeit fertig zu werden. "Ende April, Anfang Mai können die Praxen bezogen werden", sagt er - und ist überzeugt, dass Hechingen mit der anstehenden medizinischen Nachnutzung wenigstens in Teilen der ehemaligen Klinik gestärkt wird.

Schon vor dem Bezugstermin im Frühjahr provisorisch an der Weilheimer Straße eingerichtet hat sich die Frauenärztin Stefanie Wagner. Auf rund 90 Quadratmetern empfängt sie ihre Patientinnen bereits seit Anfang des Jahres in den ehemaligen Räumen der Inneren - ihr Behandlungsraum war einst das Wörzsche Chefarztzimmer.

Zusätzlich für den Übergang praxistauglich hergerichtet haben die Frauenärztin und ihre beiden Helferinnen Claudia und Nathalie Steppke den Anmeldebereich, den CTG-Raum (Cardio-Toko-Grafi-Raum) und das Labor. Und die Damen fühlen sich wohl in Hechingen, weshalb es für sie eine eher untergeordnete Rolle spielt, ob sie ihre neuen Praxisräume - auf dann sehr stattlichen 190 Quadratmetern - im Südflügel des alten Krankenhausgebäudes ein paar Wochen früher oder später beziehen können.

Ebenfalls dort, in der ehemaligen Krankenhausverwaltung, wird sich die Zahnärztin Desislava Naydenova-Wenk einrichten - in der Nachbarschaft also zur bestehenden Praxis des Sportmediziners und Unfallchirurgen Dr. Wilfried Gfrörer.

Allen voran er wird froh sein, wenn die Bauarbeiten in die Endphase gehen - weil er (und seine Patienten) unter dem aktuellen Baulärm mit Abstand am meisten zu leiden haben. Christoph Heneka weiß das - und er bedauert dies.

Nicht von ungefähr, hofft der Dezernent auf ein wenig Verständnis, würde versucht, die besonders lärmenden Arbeiten außerhalb der Praxiszeiten sowie samstags auszuführen. Auch stellt er in Aussicht, dass die Arbeiten mit schwerem Gerät absehbar abgeschlossen werden können.

Noch allerdings hämmerts und schepperts gehörig im Rohbau. Beispielsweise im Funktionsanbau. Dort, wo schon in wenigen Monaten der Hechinger Urologe Dr. Jürgen Lehmann und die Kinderärztin Dr. Rita Ziebach sowie die Augenärztin Conka Tekeva-Rohrbach ihren Praxisbetrieb aufnehmen werden, wurden inzwischen sämtliche Zwischenwände und Installationen (für Lüftung, Heizung, Sanitär) entfernt.

Entstanden ist eine große Halle, in der nur noch die tragenden Säulen stehen. In dieser werden jetzt in Trockenbauweise die neuen Praxisräume erstellt; parallel dazu werden Heizung, Lüftung, Sanitär neu eingebaut. "Das Raumprogramm wird so realisiert, wie sich die Ärzte das vorstellen", informiert Christoph Heneka. Und das auf einer Fläche von insgesamt zirka 600 Quadratmetern.

Zugänglich gemacht werden die neuen Praxen über einen zweiten Eingangsbereich - und zwar dort, wo sich zuletzt die Liegendanfahrt befand. Diese entfällt auch zu Gunsten einer Verlängerung der gläsernen Überdachung vom Nephrologischen Zentrum her.

Für Neuinteressenten, die sich vorstellen können, künftig auch an der Weilheimer Straße zu praktizieren, hält der Landkreis übrigens weitere Flächen bereit. Nämlich jene im Funktionsanbau unterhalb der künftigen "Arztzeile": die ehemaligen OP- und Sterilisationsräume. Sie alle verfügen über Tageslicht.

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