Ratz-Bürger verabschieden sich aus Dschungel

Ohne die Hilfe der Äffchen K.D., Kim und Lulu sowie Professor Wokolato Hakato und dessen Dschungel-Karte hätte es nicht geklappt: Nachdem der Heißluftballon der kleinen Ratz-Bürger am vergangenen Montag im Dschungel hatte notlanden müssen, konnte er sich am Sonntagnachmittag nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder aus dem Tropenwald erheben.

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Ratzgiwatz  Foto: 

Ohne die Hilfe der Äffchen K.D., Kim und Lulu sowie Professor Wokolato Hakato und dessen Dschungel-Karte hätte es nicht geklappt: Nachdem der Heißluftballon der kleinen Ratz-Bürger am vergangenen Montag im Dschungel hatte notlanden müssen, konnte er sich am Sonntagnachmittag nach umfangreichen Reparaturarbeiten wieder aus dem Tropenwald erheben - um im nächsten Sommer irgendwo anders auf dieser Erde für eine Woche Station zu machen.

Doch der Reihe nach, denn ganz so einfach war es am Samstagabend nicht, den Ballon startklar zu bekommen. Dazu bedurfte es der Kraft spendenden Coconatz, die der Gorilla geklaut hatte. Jedoch nicht in böser Absicht, wie sich herausstellen sollte, sondern weil er ein Teil der eingeschworenen Dschungelwatz-Gemeinschaft sein wollte. Um sich dem Gorilla samt der Coconatz zu nähern, versuchten sich die Leiterinnen und Leiter, die Mütter und Väter sowie die Dschungelwatzler selbst in Gruppen im Basteln von Lianen, mit denen man sich in die Höhle des gar mächtigen Menschenaffen hätte hochschwingen wollen.

Allein, sie waren nicht stabil genug, weshalb der Blätterfresser schließlich mit Bananen, Ameisen und eben Blättern raus aus seiner Höhle hinunter auf den Marktplatz gelockt wurde. Kaum hatten ihn die Affen Kim, Lulu und K.D. erblickt, konnten sie sich wieder für jedermann verständlich machen - ihr affischer Dialekt, ihrer Erschöpfung geschuldet, war verschwunden.

Mit neuer Energie, die sie aus der wiedergefundenen goldenen Coconatz schöpften, machten sie sich an die Reparatur des Heißluftballons der Ratzbürger - mit Erfolg. Zuvor allerdings hatten sie noch einen verschlungenen Dschungelpfad bewältigen und übers Wasser laufen müssen - und das mit verbundenen Augen, angeleitet von Kindern, Leitern und Eltern.

Die Ratzbürger samt Gefolge ihrerseits hatten sich im Tiereraten bewähren und außerdem einen Elefantenberg überwinden müssen, ehe sie der Empfehlung von Balu, der Bär, hatten folgen können: "Probier's mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit. . ." Dazu angetan war auch die Vorstellung der Ratz-Theatergruppe, die am Donnerstagabend - wen wundert's - das Dschungelbuch auf die Bühne beziehungsweise auf den Rathausplatz brachte.

Die Musik zum Ausklang der Dschungelspiele steuerte die RatzBand bei, verstärkt um talentierte Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalisten aus den eigenen (Betreuer-)Reihen.

Am Sonntag gab es ein letztes Aufbäumen all jener Ureinwohner, die Dschungelwatz partout nicht verlassen wollten. Nach der Kinderolympiade, dem Flohmarkt, einer kleinen Taschen-Modenschau, einem "Männerballett" (bei dem Schlumpf und Ozzy die Hüften ordentlich kreisen ließen) und einer eiskalten Dusche für Samu, der während der Woche als Gorilla-Double für Aufregung gesorgt hatte, war es dann irgendwann doch Zeit für die traditionelle Hechel-Entwertung. Und damit Schluss für die Hechinger Ferienspiele 2016. Die Vorfreude auf nächstes Jahr ist schon heute riesengroß!

Noch was: Peter Staib hat am Wochenende über 100 neue Mitglieder für den Ratzgiwatz-Verein geworben - und er will weiter die Werbetrommel rühren. Gut so!

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