Raser machen Ärger

Für Veränderungen auf dem Beurener Friedhof gibt es mehrere Planungen. Mit dem neuen Urnengräberfeld ist ein Teil umgesetzt. Die Park- und Verkehrssituation lässt laut Bürgerschaft sehr zu wünschen übrig.

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Im Vorfeld der Ortschaftsratssitzung am Dienstag fand eine Friedhofsbegehung durch die Beurener Räte statt. Dabei wurde die Einteilung und Anlage des neuen Urnengräberfeldes besichtigt, das in Nachbarschaft zum Aussegnungsplatz angelegt wurde. Die Diskussion über das neue Gräberfeld bildete dann den ersten Tagesordnungspunkt bei der anschließenden Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus.

Das neue Urnengräberfeld habe man in dieser Form zwar so nicht gewollt, meinte Ortsvorsteher Peter Gantner. Er habe während der Begehung allerdings bei allen Räten eine Tendenz zum Belassen dieser zwölf neuen Urnengräber erkennen können. Eine zentrale Frage der Diskussion war, ob das neu angelegte Urnengräberfeld in direkter Nachbarschaft zum Aussegnungsplatz dessen bevorstehende Umgestaltungsarbeiten tangiert.

Ortschaftsrätin Hanne Grunert war der Ansicht, dass die gesamten Dimensionen nochmals überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen, ansonsten hatte sie wie auch die übrigen Räte keine Bedenken gegen das neue Gräberfeld.

Ortsvorsteher Peter Gantner gab weiter bekannt, dass an die bisher bereits bestehenden beiden Urnengräberreihen eine dritte angefügt werde. Darüber hinaus sei es geplant, an der jetzigen letzten Einzelgrabreihe ebenfalls eine weitere anzufügen. Mit diesem Vorgehen zeigte sich das Gremium einstimmig einverstanden.

Bei der Bürgerfragestunde kam aus den gut besetzten Zuschauerreihen der Vorschlag, zwischen den Gräbern einen Plattenweg anzulegen, da dort bisher eine Mischung aus altem Gras und Schottersteinchen die Trittsicherheit beeinträchtigt und dauernd für schmutziges Schuhwerk sorgt. Man war der Meinung, dies könnte einhergehend mit der Neugestaltung des mittleren Hauptweges geschehen.

Ortschaftsrat Marco Söll wollte im Rahmen der Bürgerfragestunde wissen, wie es denn mit der zum Wanderparkplatz hinunterführenden Straße weitergehe. Diese habe man zwar notdürftig geflickt, der Zustand lasse allerdings weiter zu wünschen übrig. Durch das Befahren mit Schwerlastverkehr werde das Sträßlein sehr in Mitleidenschaft gezogen.

Ortsvorsteher Peter Gantner wusste, dass die Ausbesserungsarbeiten im Zuge der Verlegung der Wasserleitung ausgeführt worden sind. Der aktuelle Zustand sei sicher keine Dauerlösung, meinte auch der Rathauschef. Die umfassende Sanierung sei jedoch ein Thema zu den nächsten Überlegungen für die Haushaltsmittelvoranmeldung.

Massive Beschwerden gab es dann noch zur Park- und Verkehrssituation in Beuren. "Wir haben etliche schlimme Raser in Beuren, die weder Feind noch Freund kennen", klagte eine besorgte Bürgerin. So könne es nicht weitergehen, war der einhellige Tenor der Anwesenden. Ortsvorsteher Peter Gantner riet, die Autofahrer persönlich ganz direkt auf ihr Fehlverhalten anzusprechen, um vielleicht Abhilfe schaffen zu können. Dieses Dauerthema sei sicher absolut frustrierend, wusste Gantner. Der Ortsvorsteher will versuchen, das Geschwindigkeitsmessdisplay erneut nach Beuren zu holen.

Aus dem Kreis der Bürger wurde ebenso der Ruf nach einer verkehrsrechtlichen Parkregelung laut, da Fahrzeuge immer wieder im Kurvenbereich abgestellt und so brenzlige Situationen hervorgerufen würden. Es sei in der Bismarckstraße ein relativ langer und gerader Straßenabschnitt zum Parken vorhanden. Und man werde doch wohl auch ein paar Schritte nach Hause gehen können, meinte eine Bürgerin abschließend.

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