Rangendingen steigt in die Kreisklasse auf

Rangendingen II hat sich nach einem dramatischen Spiel gegen Pfalzgrafenweiler II die Meisterschaft und den Aufstieg in die Kreisklasse gesichert.

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Am letzten Spieltag der Schach-A-Klasse kam es zu einem echten Endpiel zwischen Tabellenführer Rangendingen II und Verfolger Pfalzgrafenweiler II um den Aufstieg in die Kreisklasse, und obwohl Rangendingen ein Punkt genügte und man mit Ausnahme von Nick Lamparter in Bestbesetzung antreten konnte, tat man sich gegen die ersatzgeschwächten Gäste sehr schwer. Zunachst sah es nämlich gar nicht gut aus für das Rangendinger Team. Zu Beginn musste sich Richard Stockburger an Brett 7 geschlagen geben. Wenig später einigte sich Roland Baumelt mit seinem Gegner auf ein gerechtes Remis. Als auch die Partie von Hendrick Muysers am Spitzenbrett unentschieden endete, lag man mit 1:2 zurück und an den anderen Brettern waren zunächst auch keine Vorteile für Rangendingen zu sehen. Vor allem die Partien von Thomas Schenk an Brett 5, der einen Turm gegen drei Bauern weniger hatte, und von Mark Pfeiffer, der zwischenzeitlich zwei Bauern Nachteil hatte, ließen nichts Gutes erahnen. Im Anbetracht dieser Tatsache musste Michael Lamparter an Brett 4 ein Remisangebot seines Gegners ablehnen, was sich rächen sollte, denn er verlor später seine Partie.

Wer nun geglaubt hatte, Rangendingen würde sich in sein Schicksal ergeben, sah sich getäuscht, denn in den verbleibenden vier Spielern erwachte ein unglaublicher Kampfgeist, den so sehr erhofften Punktgewinn noch einzufahren. Zunächst schaffte Thomas Schenk an Brett 5 das fast Unmögliche und konnte mit seiner enormen Turniererfahrung die Partie noch zum Sieg drehen. Als kurze Zeit später Mannschaftsführer Stefan Stockburger an Brett 6 seinen Gegner ebenfalls niederringen konnte, war die Hoffnung auf der Rangendinger Seite zurück und gab den verbleibenden beiden Spieler nochmals einen Schub. Und Mark Pfeiffer schaffte es tatsächlich noch, sich sprichwörtlich in letzter Sekunde ins "Dauerschach" zu retten. Nun lag das Schicksal in den Händen von Fritz Dieringer und es zeigte sich einmal mehr, dass auf den "alten Hasen" Verlass ist, denn Dieringer rang seinen Gegner am Ende verdient nieder.

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