Pritschen und baggern ohne Stress

Die Athleten beim Beach-Volleyballturnier in Rangendingen strotzten vor guter Laune. Baggern und Pritschen im Sand war für die neun teilnehmenden Mannschaften ein Vergnügen ohne Stress.

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Der Spaß am Spiel stand klar im Vordergrund beim Beach-Volleyballturnier in Rangendingen.  Foto: 

Zum dritten Mal hatte "T13", das sind Jungs von der örtlichen Narrenzunft, am Wochenende zum Freizeitturnier auf den Beachvolleyballplatz beim SVR-Sportgelände eingeladen. Aber Chef-Organisator André Strobel legt Wert darauf, dass es sich dabei nicht um eine Veranstaltung der Narrenzunft handelt.

"Wir sind einfach ein 13-köpfiges Team, gegründet aus den Jägen heraus", sagt Strobel. Zwar seien Vereine und Jahrgänge angeschrieben worden, aber die Kontaktaufnahme mit den Mannschaften sei überwiegend per Mund-zu-Mund-Propaganda erfolgt.

Der Samstag hatte es in sich. "Erstmals hatten wir Glück mit dem Wetter", freut sich Organisator Strobel. So ging es auch am Rande des Beach-Volleyballplatzes gemütlich zu. Eine Bar stand bereit, an Stehtischen lehnend und vom Pavillon aus wurde den Turnierspielen zugeschaut. Wer wollte, nahm eine Abkühlung in einem aufgeblasenen Kinderschwimmbecken. Und auch für das leibliche Wohl war am Abend bestens gesorgt: Es gab Leckeres vom Grill.

Wie kommt das "Team 13" dazu, ein Volleyballturnier zu veranstalten? "Weil Volleyball bei Freizeitturnieren nicht so verbreitet ist wie beispielsweise Fußball", erklärt André Strobel. Außerdem stünde für diese Sportart in Rangendingen eine perfekte Anlage zur Verfügung. Mit nackten Füßen pritschten und baggerten Jungs und Mädels im Sand, ohne das Netz aus den Augen zu verlieren. Sieben Stunden lang.

Unter phantasievollen Namen traten neun Mannschaften im Auchtert gegeneinander an. Die zweite Mannschaft des SV Rangendingen spielte unter dem Namen "SVR 2.0", der Rangendinger Jahrgang 1988 als "egal isch 88". Mit von der Partie waren außerdem "Prinz Eisenhart und die Murmeln" vom TC Balingen, das Bauwagen-Team, "Vizemayer & Friends", David Bieger und seine Mädels aus Stetten bei Hechingen als "Hahn im Korb", "ein Komet namens Bernhard", der Sportheimstammtisch und "Schippa 7", beide aus Geislingen.

Bei der Siegerehrung gab es für die ersten drei Sieger "Komet Bernhard", "Vizemayer & Friends" und "SVR 2.0" . . . wie konnte es anders sein: Bier in unterschiedlichen Mengen. "Es war ein Vergnügen ohne Stress", lobte ein Volleyballer die Veranstaltung.

André Strobel denkt an eine Fortsetzung des Turniers. "Die Urlaubszeit und der damit verbundene Personalmangel macht die Organisation allerdings etwas schwierig."

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