Piloten aus aller Welt bei Gebrüder Winter

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    Da wurde ganz genau hingeschaut: Piloten aus aller Welt schauten bei den Junginger Experten der Firma Winter zu. Foto: 
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    Gruppenbild mit Mitarbeitern und Besuchern aus aller Welt: Premiere nach 86 Jahren bei Gebr. Winter. Foto: 
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Insgesamt 50 Flugbegeisterte besuchten am Samstag die Firma Gebrüder Winter in Jungingen. Schuld war das miese Wetter. Das von Hermann Diebold geplante Fliegerwochenende war an diesem Tag buchstäblich ins Wasser gefallen. Flieger aus der ganzen Welt hatten am Freitag mit ihren zum Teil historischen Bücker-Oldtimer-Flugzeugen das Degerfeld angesteuert. Diebold lud die Firma Winter ein, den Samstag vor Ort zu verbringen, da viele der Doppeldeckerflieger restaurierte Instrumente der Firma eingebaut haben.

Spontan öffneten Gerd und Achim Winter die Pforten der Firma, um den begeisterten Piloten ein alternatives Programm bieten zu können. Die aus den USA, Belgien, Frankreich, England, Österreich und der Schweiz angereisten Piloten nutzten die Gelegenheit, genaueres über die Herstellung der Instrumente zu erfahren. Nach kurzem Herumtelefonieren hatten sich mehrere Mitarbeiter bereit erklärt, spontan in die Firma zu kommen, um den 50 Besuchern ihre Tätigkeit bei Gebr. Winter vorzuführen und für Fragen bereit zu stehen.

Eine solch große Gruppe an interessierten Besuchern aus aller Welt, welche die Firma zur selben Zeit besichtigten, gab es seit der Gründung 1931 noch nie. Nach über 86 Jahren war das die Premiere, nicht nur für die Mitarbeiter. Über zweieinhalb Stunden konnten sich die Fliegerfreunde in der Firma umsehen und alles besichtigen. Die Mitarbeiter sowie Achim und Gerd Winter zeigten, wie Höhenmesser, Variometer und Fahrtmesser gebaut werden, wie man die Instrumente auf ihre Lufttüchtigkeit prüft und wie die verschiedenen Einzelteile hergestellt werden. Auch die Fragen der Besucher wurden alle gerne beantwortet. Trotz der großen Anzahl an Besuchern auf engem Raum war es sowohl aus der Sicht der Firma als auch aus der Sicht der angereisten Flieger ein sehr harmonischer, interessanter und angenehmer Samstagvormittag. Das Alternativprogramm kam bei allen sehr gut an, und da für den Sonntag besseres Wetter angesagt wurde, war die Enttäuschung wegen der verpassten Flüge nicht allzu groß.

Hermann Diebold war sehr begeistert und dankbar, dass sich Gerd und Achim Winter und so viele Mitarbeiter spontan bereit erklärt hatten, den Samstag mit ihm und den restlichen Piloten zu verbringen. Aber auch den eingesprungenen Mitarbeiter konnte man ansehen, dass sie stolz darauf waren, dass so viele Besucher sehen wollten, was sie tagtäglich produzieren und dass viele der Piloten Instrumente  verbaut haben, welche von ihnen restauriert und repariert wurden.

Das am Samstag von Hermann Diebold geplante Programm konnte am Sonntag in einen kleineren Rahmen nachgeholt werden, und auch dabei waren einige Mitarbeiter von Gerd und Achim Winter vor Ort. Selbstverständlich nutzten einige die Möglichkeit, einmal mit Hermann Diebold und dessen Fliegerkollegen Philipp Hüfner einen Rundflug um den Zoller zu machen. Gerd Winter und seine Tochter Lisa-Maria Winter machten sogar einige Kunstflugfiguren mit den beiden Bückerpiloten.

von annähernd 150 weltweit noch existierenden Bücker-Oldtimer-Flugzeugen standen am Wochenende auf dem Degerfeld. Organisiert wurde das Treffen von Hermann Diebold.

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