Petition gegen Tiefgarage scheitert

Die Tiefgarage unterm Obertorplatz rückt ein großes Stück näher. Der Petitionsausschuss des Landtags hat am Donnerstag den Vorstoß aus dem Hause "Klaiber" abgelehnt. Das letzte Wort hat nun der Landtag.

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  • Der mittelalte Ahorn (links) am Obertoplatz wird heute gefällt. Die Linde rechts daneben ist stark gefährdet. Fotos: Ernst Klett 1/3
    Der mittelalte Ahorn (links) am Obertoplatz wird heute gefällt. Die Linde rechts daneben ist stark gefährdet. Fotos: Ernst Klett Foto: 
  • Ein Rettungsversuch für die Linde: Humus und viel Wasser sollen ihr helfen. 2/3
    Ein Rettungsversuch für die Linde: Humus und viel Wasser sollen ihr helfen. Foto: 
  • Am Boden: Ahornblätter in Massen. 3/3
    Am Boden: Ahornblätter in Massen. Foto: 
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Es ist unwahrscheinlich, dass der Landtag den Empfehlungen seines Petitionsausschusses nicht folgt. Der Versuch von Rainer Hahn, auf diesem Wege die Tiefgarage unter dem Obertorplatz zu Fall zu bringen, dürfte gescheitert sein. Der Betreiber des Hotels "Klaiber" hatte das Gremium angerufen, weil er die hohen Landeszuschüsse für nicht gerechtfertigt hält. Würde seiner Petition entsprochen, hätte die Stadt nicht die Finanzkraft, ein solches Vorhaben allein zu stemmen.

Nach dem gescheiterten Bürgerentscheid dürfte dies die zweite Niederlage des entschiedenen Tiefgaragengegners sein. Ihm und allen anderen Hechingern, die an der Notwendigkeit des Großprojekts zweifeln, bleiben jetzt noch das Landratsamt, welches das Baugesuch der Stadt prüft - und der kostspielige Gang vors Verwaltungsgericht.

Wie berichtet, hat die Stadt den Bebauungsplan auf Vordermann bringen lassen: Der Artenschutz kann das Vorhaben nicht bremsen, und das Planerteam ist überzeugt, dass die insgesamt 19 Punkte, die aus dem Hause "Klaiber" gegen den Plan vorgebracht werden, ebenfalls keine Bremskraft haben können.

Derweil fällt heute Morgen der erste Baum auf dem Obertorplatz: Der mittelalte Ahorn, Baum Nummer 1 links von der Zollernstraße her, muss aus Sicherheitsgründen weg. Die Baustelle und die Trockenheit haben ihm den Garaus gemacht. Ein Baumdoktor hat dies bestätigt, das Landratsamt hat sein Okay gegeben. Die Stadt versucht nun, die Linde daneben zu retten.

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