Ortschaftsrat Stetten sagt Ja zu Bebauungsplan „Hilb“

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So soll er jetzt endlich mal bleiben: der Plan für das große, neue Stettener Baugebiet "Hilb".  Foto: 

Grünes Licht gegeben für das seit Jahrzehnten geplante große Baugebiet „Hilb“ hat der Ortschaftsrat Stetten in der letzten Sitzung dieses Jahres. Das erneut aktualisierte städtebauliche Konzept hatten Fachbereichsleiterin Helga Monauni und Martin Kurz vom Planungsbüro Krisch und Partner dem Gremium vorgestellt.

Ortsvorsteher Hannes Reis war nochmals eingegangen auf die Punkte, die in der Sitzung vom 15. November zur Verbesserung der Entwurfsvariante 3 vorgeschlagen worden waren.  Einzelne Vorschläge wurden in den neuen Entwurf aufgenommen: zum Beispiel eine zweite Verkehrsanbindung zur Erlenstraße weiter ortseinwärts, damit der Hilbweg verkehrsmäßig entlastet wird. Helga Monauni erklärte, dass der Wunsch nach Verbesserung der Einmündung der Erlenstraße in die Zollerstraße im Zuge des Ausbaus der Erlenstraße getrennt vom Bebauungsplan umgesetzt werde. Erst im Zuge der Erschließung könne dagegen geprüft werden, wie es um die Bodenbeschaffenheit bestellt ist bei der Versickerung des Niederschlagswassers. Ebenfalls erst später wird die mögliche Wasserquelle auf dem ehemaligen Grundstück der früheren Firma Wolf untersucht.

Das Konzept selbst bleibt

Der überarbeitete Planentwurf enthält nun die gewünschten kleineren Änderungen. Das Konzept selbst ist beibehalten worden. Aus dem Ortschaftsrat kam am Dienstag nun noch der Vorschlag, einen Weg zu der Grünfläche entlang des Reichenbachs auszuweisen. Außedem wurde der Vorschlag gemacht, die Abschnittsgrenzen zu ändern, um von Beginn an eine bessere Straßenführung zu haben. Zudem soll der Weg von der Erlenstraße zur Festhalle entweder planmäßig aufgenommen oder bei Haushaltsanträgen festgehalten werden. Auch soll nochmals eine Querung zur Mühlstraße untersucht werden. Die Verkehrsführung im Hilbweg muss noch überprüft werden, da eine Verbreiterung des schmalen Hilbwegs nicht möglich ist. 

Nachdem der Ortschaftsrat dem Konzept jetzt zugestimmt hat, soll der Hechinger Bauausschuss im Februar darüber abstimmen. Auf die Frage aus der Zuhörerschaft, ob die Zeitschiene zum Baubeginn beziehungsweise zur Erschließung im Jahr 2018 eingehalten werden kann, erwiderte der Ortsvorsteher, dass die Planungsvorgänge eingehalten werden könnten, aber nur dann erschlossen werden könne, wenn alle im Plangebiet liegenden Grundstücke von der Stadt aufgekauft sind. Das Liegenschaftsamt der Stadt hat alle erforderlichen Unterlagen erhalten und kann mit den Grundstücksverhandlungen beginnen.

Jede Menge Platz Der Bebauungsplan „Hilb“ umfasst insgesamt 115 Wohneinheiten und 55 Stellplätze und wird in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Abschnitt 1 enthält 41 Wohneinheiten und 22 Stellplätze, Abschnitt 2 umfasst 50 Wohneinheiten und 22 Stellplätze, Abschnitt 3 enthält 24 Wohneinheiten und acht Stellplätze.

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