Nur kein Stress mit Hufträgern

Die Pferdehaltung aus der Sicht der Verhaltensforschung ist das Thema eines Vortragsabends am kommenden Donnerstag, 13. Februar, im "Kaiser" in Boll.

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Das Landratsamt, das Landwirtschaftsamt und der Pferdezuchtverein Zollernalb laden gemeinsam ein. Prof. Dr. Konstanze Krüger von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen, Studiengang Pferdewirtschaft, spricht am Donnerstag, 13. Februar, ab 20 Uhr im Gasthof "Kaiser" in Boll zum Thema "Anforderungen an die Einzel- und Gruppenhaltung von Pferden aus Sicht der Verhaltensforschung". Die Referentin ist die erste Professorin für Pferdehaltung in Deutschland und Autorin von mehreren Büchern und vielen wissenschaftlichen Publikationen.

Die renommierte Expertin in Sachen Pferdepsychologie hat durch ihre Forschung viel dazu beigetragen, die Sinneswahrnehmung der Pferde zu verstehen: Wie gut können Pferde hören, sehen oder riechen? Ihre Untersuchungen bei Wildpferden zeigen, dass Pferde es gewohnt sind, zwischen Herden zu wechseln. Nur Hengste und alte Stuten bleiben dauerhaft bei ihrer Gruppe. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, will man Pferde in neue soziale Gruppen integrieren. Mithilfe von Integrations- und Schlichterpferden kann eine Eingliederung neuer Herdenmitglieder wesentlich entspannter ablaufen. Die Zusammenhänge zwischen Platzangebot und Aggressivität wird die Referentin ebenfalls aufzeigen. Pferdehalter, die wissen, wie das soziale Lernen bei Pferden abläuft, können einen stressfreien Umgang pflegen.

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