Nur Gewinner bei den Senioren

Die erste Zusammenkunft der Weilheimer Seniorengruppe im neuen Jahr passte gut in die beginnende Fasnetszeit. Der ehemalige Schulsaal war vom Saukopfessen des Sportvereins noch närrisch geschmückt.

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In die Fasnetszeit passten auch die Gedichte von Gudrun Kanz, der Leiterin der Seniorengruppe, so dass unter den Anwesenden schon eine leicht närrische Stimmung aufkam. Beim Würfelspiel um Brezeln gab es diesmal nur Gewinner, weil der Spielmodus vom vergangenen Jahr geändert wurde. Natürlich gab es wieder Gesang und Unterhaltung. Langeweile kam nie auf.

Eingeleitet wurde die Zusammenkunft mit dem traditionellen Kaffee- und Kuchen-Genuss, der einfach nicht fehlen darf. Gudrun Kanz wünschte allen Anwesenden, die sie im Januar noch nicht getroffen hatte, nachträglich noch ein gutes neues Jahr in der Hoffnung, dass sie dieser Seniorenrunde treu bleiben. Ihr erstes Gedicht "Das alte Jahr" gab einen Rückblick, was alles im Alltag passieren kann. In den folgende Vorträgen gab es viel zu lachen, denn die Gedichte stammten aus der "unteren Schublade", wie "Das Wunder auf der Gartenschippe" und der "Gockelhahn vom Lichtenhof" mit seinen zwei alten Hennen und der jungen Henne vom Nachbarhof, das ihn den Kopf kostete.

Der ehemalige Ortsvorsteher Johann Stauß brachte das Reim-Niveau mit seinem Gedicht "Mein kleines Heimatdorf" wieder auf Kulturhöhe. Dann wurden die Liedtexte ausgeteilt und freudig wurde gesungen. Zu hören waren das Weilheimer Heimatlied, das Rentnerleben, von Gudrun Kanz ausgedacht nach der Melodie "Lustig ist das Zigeunerleben", und das schon mehrfach gesungene Seniorenlied von einem unbekannten Verfasser.

Nach dieser Unterhaltungsrunde begann das Würfeln um Brezeln nur mit drei Würfeln, damit mehr Sechser-Augen gewürfelt werden konnten. In fast jedem Wurf gab es einen Sechser und als Gewinn eine Brezel. Im Nu waren alle 40 Gäste mit Brezeln versorgt und jeder Gewinn wurde gefeiert. Im vergangenen Jahr hatten die Frauen mit 14:1 über die Männer gesiegt.

Frohsinn und Gelächter lösten anschließend nochmals die Gedichte von Gudrun Kanz mit "A Bombaleich bei ausverkauftem Friedhof" und "Der Friedel in der Kur" aus. In "Paradies im Schwobaland" wurde der Garten Eden nach Weilheim verlegt, denn hier stand der Apfelbaum der Erkenntnis, an dem Adam und Eva scheiterten.

Chronist Anton Wolf blickte zurück auf das Jahr 2013 und auf die neun Treffen mit zwei Ausflügen. Für Gudrun Kanz gab es viel Lob, auch für ihr fleißiges Team. Die Weilheimer Senioren sind bei diesen Treffen gut aufgehoben und auch von auswärts gibt es Zuwanderer, denen es offenbar gefällt, Gudrun Kanz, im zwölften Jahr aktiv, wurde als Glückskind für Weilheims Senioren bezeichnet. Das nächste Treffen im Februar ist im Gasthaus "Adler" beim Fasnetsball.

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