Neues Medikament gegen Stargardt

Die Katairo GmbH aus Kusterdingen entwickelt ein neues Medikament zur Behandlung der sehr seltenen Stargardt-Krankheit.

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Voran gingen umfangreiche Tests des Wirkstoffs "Remofuscin". Abschließend bestätigte die Europäischen Arzneimittel-Agentur das therapeutische Potenzial von "Remofuscin" und erteilte den Orphan-Drug-Status. "Der Status ist für Katairo ein schöner Erfolg und ein Meilenstein auf dem Weg zur Finanzierung des Vorhabens", so Geschäftsführer Dr. Wolfgang Klein. Der Status bedeute finanzielle Unterstützung sowie die exklusiven Vertriebsrechte für den Wirkstoff in Europa.

Als "Orphan" - englisch für Waisenkind - werden Krankheiten bezeichnet, für welche die pharmazeutische Industrie von sich aus kaum Medikamente entwickelt, da sich die Umsätze nicht lohnen. Der Orphan-Drug-Status trägt wesentlich bei, dass in solchen Fällen eben doch geforscht und produziert wird. Bei Stargardt handelt es sich um eine Augen-Krankheit, die bereits bei jungen Menschen zur Erblindung führt. Katairo wurde 2011 von Professor Dr. Ulrich Schraermeyer gegründet.

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