Neue Fassade, neues Innenleben

Größer, schöner, freundlicher: Zinser modernisiert und erweitert seine Filiale am Tübinger Zinser-Dreieck. Die Bauarbeiten beginnen im März.

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Alles neu am Zinser-Eck: So soll es nach dem Umbau dort aussehen. Grafik: Zinser

Parkettboden und Rolltreppen im Innern, Sandstein für die Fassade, nachhaltige Technik und ein zusätzlicher Neubau über vier Stockwerke: Mit der Sanierung seines Tübinger Hauses will Zinser den Standort grundlegend modernisieren.

Rund zehn Millionen Euro investiert das Unternehmen in den Umbau, für den das Reutlinger Architekturbüro Riehle und Assoziierte verantwortlich zeichnet.

"Unser Ziel ist es, für unsere Kunden ein echtes Einkaufserlebnis in einem ganz neuen Mode- und Lifestylehaus mit Premiumanspruch zu schaffen", sagt Christian Klemp, Geschäftsführer der Zinser GmbH und Co. KG. "Zinser Tübingen soll ein Treffpunkt für Jung und Alt und die ganze Region werden. Wir werden damit Maßstäbe setzen."

Schon heute ist das Tübinger Modehaus das größte der Region Neckar-Alb und der sieben Filialen der Zinser Gruppe. Durch den Umbau soll es nun nicht nur schöner, sondern auch noch einmal deutlich erweitert werden. Dafür wird etwa 18 Monate am Zinser-Dreieck in der Friedrich- und Karlstraße gearbeitet, der Verkauf läuft derweil weiter. Zwischen dem Modehaus Zinser und Intersport Räpple entsteht in dieser Zeit ein Neubau über vier Etagen à 400 Quadratmeter, die sich die beiden Einzelhändler aufteilen werden: Räpple wird das Erdgeschoss beziehen, die restliche Fläche nutzt Zinser. Weichen wird dafür das alte Verbindungsgebäude, das früher die Commerzbank beheimatete.

Der Abriss erfolgt über den Innenhof des Modehauses Zinser, um Kunden und Nachbarn möglichst wenig zu stören. Verfolgen können sie die Bauarbeiten aber trotzdem: über eine Webcam auf der Internetseite des Unternehmens (www.mode-zinser.de). Dank des Neubaus und der Umwidmung bislang als Lager genutzter Räume wird Zinser seine Verkaufsfläche von aktuell 9200 Quadratmeter auf rund 11 000 vergrößern. Auch das Haupthaus bekommt ein neues Gesicht: Die Fassade wird mit hellem Sandstein verkleidet, die Verbindungsbrücke zum Drogeriemarkt Müller erhält eine zeitgemäße Glasoptik. Während der Bauarbeiten wird sie bis Ende August 2015 geschlossen sein. Dafür wird der Umbau das Zinser-Dreieck in Zukunft optisch weiter aufwerten, betont Klemp: "Uns war es wichtig, dass sich das modernisierte Haus harmonisch ins Stadtbild einfügt und einen freundlichen, leichten Eindruck entstehen lässt." Im Herbst 2016 soll dann Neu-Eröffnung gefeiert werden.

Mit der Sanierung nimmt sich Zinser einer seiner traditionsreichsten Filialen an: Sie wurde 1950 als zweite Niederlassung nach dem Stammhaus in Herrenberg eröffnet, das 1878 gegründet wurde.

Über Zinser

Die Modehaus Zinser Gruppe umfasst sieben Modehäuser mit Standorten in Herrenberg, Lahr, Offenburg, zweimal in Reutlingen, Singen und Tübingen. Rund 600 Mitarbeiter arbeiten im Unternehmen. Der geschäftsführende Gesellschafter Hans-Joachim Zinser sowie die beiden Geschäftsführer Christian Klemp und Dietmar Tanzer stellen die Leitung der Modehaus Zinser Gruppe.

SWP

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