Naldo führt 9-Uhr-Tickets ein

Der Verkehrsverbund Naldo führt zum 1. Januar 2017 9-Uhr-Monatskarten und 9-Uhr-Jahres-Abos ein. Die Preise werden um 1,0 Prozent erhöht.

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"Der Naldo-Aufsichtsrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, 9-Uhr-Monatskarten und 9-Uhr-Jahres-Abos einzuführen", sagte Naldo-Geschäftsführer Dieter Pfeffer am Dienstag in Hechingen. "Mit diesem neuen Ticketangebot schafft der Verbund eine preislich deutlich günstigere Alternative außerhalb der morgendlichen Verkehrsspitzen."

Da dieses neue Angebot zudem die Lücke zwischen den Naldo-Tagestickets sowie den regulären Monatskarten und Jahres-Abos schließe, hoffe man damit, neue Kunden gewinnen zu können.

Die 9-Uhr-Karten, die nicht vor dieser Tageszeit benutzt werden dürfen, sind um ein knappes Viertel billiger als die herkömmlichen Monats- und Jahreskarten. So kostet die billigste 9-Uhr-Monatskarte (für eine Naldo-Walbe) 42,60 Euro, während die ganztägich gültige Monatskarte in dieser Kategorie künftig 55 Euro kostet.

Außerdem ist beschlossen worden, den Naldo-Tarif zum 1. Januar 2017 um durchschnittlich 1,0 Prozent zu erhöhen. Diese Erhöhung, so heißt es, versuche der Verbund "so maßvoll wie möglich vorzunehmen und wäge insbesondere die Marktverträglichkeit sorgfältig ab". So würden bereits im zweiten Jahr in Folge die Einzelfahrscheine für Erwachsene und Kinder über alle Preisstufen hinweg nicht erhöht.

Den Verkehrsunternehmen im Naldo mache weiterhin der Rückgang der Schülerzahlen um weitere zwei bis drei Prozent zu schaffen, da insbesondere die Beförderungsleistungen den gleichen Umfang haben, stellte Pfeffer fest. Erfreulich sei hingegen die gute Entwicklung im Gelegenheits- und Berufsverkehr, wodurch "eine ausgewogene Erhöhung" zum Beispiel bei den Schülermonatskarten wie auch bei den normalen Monatskarten in der Preisstufe 1 um 1,20 Euro pro Monat möglich wird.

Naldo-Gesellschafter sind die vier Verbund-Landkreise sowie die 45 Verkehrsunternehmen der Region mit jeweils 50 Prozent Gesellschaftsanteilen. Gemeinsam entscheiden sie jährlich im Sommer über die Weiterentwicklung des Naldo-Tarifs.

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