Mutmaßlicher Supermarkt-Erpresser hat eine ganze Latte an Vorstrafen

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Polizeivizepräsident Uwe Stürmer vom Polizeipräsidium Konstanz hält beispielhaft eine Plastikflasche in der Hand, um die Menge des Giftes zu zeigen, die der mutmaßliche Erpresser in Babynahrung gemischt hat.  Foto: 

Neues vom mutmaßlichen Supermarkt-Erpresser aus Ofterdingen: Die Ermittler vom Bodensee rätseln weiter über das Motiv des Wahl-Steinlachtälers. Der 53-Jährige, der gestanden hat, in Friedrichshafen Gift in Baby-Nahrung gemischt zu haben, hat bislang keine weiteren Einzelheiten zu seiner Tat und seinen Plänen preisgegeben.

Bekannt ist mittlerweile das stattliche Vorstrafenregister des 53-Jährigen. Seit 1984 ist er nicht nur mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sondern auch wegen fahrlässiger Körperverletzungsdelikte, fortgesetzten Scheckkartenmissbrauchs und anderer Betrugsdelikten verurteilt worden.

Daneben sind unter anderem eine Beleidigung und eine Bedrohung aufgeführt. Zuletzt war der mutmaßliche Erpresser in diesem Jahr unter anderem wegen einer versuchten Freiheitsberaubung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt worden. Dieses Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Insgesamt wurde der Ofterdinger mehrfach zu Geld- und kurzen Freiheitsstrafen verurteilt, die teilweise zur Bewährung ausgesetzt waren.

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