Musik-AGs des Gymnasiums begeistern mit ihrem Sommerkonzert

Das Trainingslager hat sich gelohnt: Kleiner Chor und Unterstufenorchester haben deutlich gewonnen, und die Großen begeisterten beim Sommerkonzert der Musik-AGs des Gymnasiums wie gewohnt.

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Marlon (Till Steinfort) würde gerne mittun: »Cut Loose« hieß das Sommermusical der Oberstufenmusiker des Gymnasiums Hechingen.  Foto: 

Theresa Gräßer, Musiklehrerin am Gymnasium Hechingen und Leiterin des Unterstufenchors, war nach dem Auftritt ihrer Sängerinnen und Sänger zufrieden. Nicht nur quantitativ hat der Chor seit dem vergangenen Jahr zugelegt, auch qualitativ haben sich alle gesteigert, drei Tage intensive Zusammenarbeit im Trainingslager im Schwarzwald haben sich gelohnt. Sie werden ihr Krimi-Musical noch aufführen, beim Sommerkonzert am frühen Samstagabend in der voll besetzten Hechinger Stadthalle haben sich die Kleinen mit Spaß am Lollipop gütlich getan, fanden "No matter what" und gaben es mit "La Mer" - begleitet von Wolfgang Nägele am Akkordeon - sommerlich-romantisch.

Zuvor hatte das Unterstufenorchester, das von Andrea Nägele geführt wird, gezeigt, dass auch hier noch Entwicklungspotenzial ausgeschöpft worden ist. Die elf jungen Musiker auf der Bühne begannen mit Stücken aus dem 15. und 16. Jahrhundert, spielten einen Chacha und als Streicherbesetzung "Dust in the Wind".

Musik war meine erste Liebe, und es wird meine letzte sein: Mit "Music" von John Miles spannten die Sängerinnen und Sänger des großen Chors, unterstützt von der Big Band des Gymnasiums, den Bogen des Musicals "Cut Loose". Marlon (Till Steinfort) findet ein Tagebuch seines Vaters (Julius Nägele) - und mit einem Schlag wird ihm alles klar: Warum er Boxer werden soll, obwohl er lieber Musik machen möchte, und weshalb sein Vater ihm verbietet, dass er sich mit der Gruppe junger Musiker trifft, die er während der Sommerferien im Park kennengelernt hat.

Sein Vater erträgt keine Musik mehr, seit er, einst selber Musiker, seine erste Familie, mit der er immer Musik machte, bei einem Autounfall verloren hat. Doch Ella (Anne Restle), Mitglied und Solosängerin der jungen Musiker, macht ihm klar: Es geht nicht um deinen Vater, es geht um dich. Du musst tun, was du tun musst. Und Till, erst zögerlich ("Ich kann das nicht. Nicht vor Publikum"), fasst sich ein Herz und singt mit Ella zusammen ein Duett.

Sein Vater, der das miterlebt, erkennt, dass er seinen Sohn nicht länger von der Musik fernhalten kann. Und alles wird gut. . .

Die Abiturientin Anna-Lisa Max hat sich die Geschichte ausgedacht, den Text verfasst, das Bühnenbild entworfen und die passenden Musikstücke ausgesucht.

Wolfgang Nägele, der den Chor leitet, hat mit den Sängerinnen und Sängern zahlreiche Ohrwürmer für das Musical einstudiert: "Twisted", "Conga", "Dont stop thinking about tomorrow", "Dancing in the Street", "I will always love you": Die Wiedererkennungseffekte waren vorhanden, und das Publikum ging willig mit, angefeuert von der Big Band unter der Leitung von Karin Kuhner, die gewohnt professionell aufgetreten ist.

Nach gut zwei Stunden gabs reichlich Applaus, Fördervereinschefin Regina Heneka verteilte Rosen an alle Akteure, und die Zuhörer gingen beschwingt in einen schönen Sommerabend.

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