Mit Waldemar ins neue Jahr

Im Mittelpunkt des munteren Familienabends der Hechinger Kolpingsfamilie stand der deftige Schwank "Viele heißen Waldemar" von Dieter Adam.

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Ein kompromittierender Liebesbrief sorgt in dem Schwank "Viele heißen Waldemar" für allerlei Verwirrung.

Am Anfang stand, ganz in der Tradition des Familienabends der Kolpingsfamilie, der besinnliche Teil mit der Gnadenthaler Hausmusik und der Chorgemeinschaft Kolpingchor/Männergesangverein Stetten unter der Leitung von Theo Kuchmann. Zu hören waren "Jubilate" und der Andachtsjodler, aber auch "Horch wie hell die Glocken klingen" und im zweiten Teil "Zauber der Musik", "Riport a Me" und "Rüdesheimer Wein". Dann ging es mit dem Einakter "Viele heißen Waldemar" munter zur Sache.

Zuvor begrüßte der Vorsitzende Max Eisenlohr die Mitglieder und Besucher, die den Konstantinsaal bis auf den letzten Platz füllten, und freute sich über die vielen Aktivitäten im Verein, die nicht zuletzt Ausdruck eines hohen Stellenwertes im öffentlichen Leben der Stadt seien.

Ingrid Sauer las aus einem Buch des früheren Kolping-Bundespräses Alois Schröder - "Stern über Bethlehem" -, der zum Nachdenken anregte.

Was passiert, wenn in einer Familie alle Männer Waldemar heißen und ein kompromittierender Liebesbrief eben an einen Waldemar für allerlei Verwechslungen, Liebesleid und Ehestreit sorgt? Nun, es wird deftig, denn die forsche Lisa (Paula Strobel) will mal wieder ihren Waldemar Knoll (Anton Merz) verlassen, weil dieser ein Verhältnis mit seiner Sekretärin, dieser Sumpfdotterblume, habe - nicht ohne ihre Meinung darüber ausdrucksstark kund zu tun. Aber auch Waldemar der Jüngere (Sven Luippold) ) und seine brave Verlobte (Martina Eisenlohr) geraten sich in die Haare ob der eindeutigen Formulierungen im Brief, und nicht zuletzt die rote Kunigunde (Helga Eisenlohr) setzt ihrem Waldemar (Gerhard Titze) so zu, dass dem nichts anderes als ein Totalbesäufnis in der Kneipe bleibt. Letztlich löst sich alles wieder auf, denn der Brief, den Waldemar I anstelle eines Lottozettels fand, ist ein verloren gegangener, 25 Jahre alter Liebesbrief seiner Lisa an ihn - da flackert doch das inzwischen eingeschlafene Feuer wieder auf und die Damen sind auch mit den verfügbaren Waldemars zufrieden. Regie hatte wieder Sieglinde Lacher.

Die Chorgemeinschaft und die Gnadenthaler Hausmusik beendeten den Abend mit nun nicht mehr weihnachtlichen Weisen.

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