Mit Umstellung nicht warten

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Die EU-Kommission hat einen Vorschlag angenommen, dem zufolge während eines zusätzlichen Übergangszeitraums von sechs Monaten Zahlungen, die noch nicht im Sepa-Format erfolgen, weiterhin durch die Kreditinstitute zugelassen werden können.

"Die offizielle Frist für die Sepa-Umstellung wird durch diesen Vorschlag aber nicht geändert", betont Thorsten Straubinger, Leiter Vorstandssekretariat/Grundsatzfragen der Sparkasse Zollernalb. Die Sparkasse Zollernalb zum Beispiel rät daher dringend allen ihren Unternehmenskunden und Vereinen, zum 1. Februar Sepa-fähig zu sein.

"Der jetzt angekündigte zusätzliche Übergangszeitraum bis zum 1. August 2014 ist lediglich eine Vorsichtsmaßnahme der EU-Kommission, um einer möglichen Gefahr von Zahlungsunterbrechungen und eventuellen Folgen für einzelne Verbraucher und Unternehmen vorzubeugen", erklärt Thorsten Straubinger und: "Setzen Sie Ihre Umstellungsaktivitäten unbeirrt fort. Wir empfehlen, sich weiterhin auf den Termin am 1. Februar 2014 einzustellen."

Gerade für Unternehmer sei es sehr wichtig, rechtzeitig Sepa-fähig zu sein. Thorsten Straubinger erklärt: "Unternehmen und Vereine laufen sonst Gefahr, in Liquiditätsengpässe zu geraten, wenn sie ihre Lastschriftverfahren nicht rechtzeitig auf Sepa umgestellt haben." Laut EU-Kommission sei dies der Hauptgrund für die Fristverlängerung - viele Staaten und Unternehmen hinkten bei der Umstellung hinterher.

Gerade in den letzten Wochen hat die Sepa-Umstellung spürbar an Fahrt aufgenommen, die Nutzungszahlen stiegen deutlich.

Für Privatpersonen hingegen ändert sich trotz EU-Sepa-Aufschub nicht viel: Sie bekommen weiterhin eine verlängerte Übergangszeit bis 31. Januar 2016 und können bis dahin ihre alten Kontonummern und Bankleitzahlen verwenden. Daueraufträge werden automatisch umgestellt. Einzugsermächtigungen von zum Beispiel Energieversorgern bleiben gültig.

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