Mit Handicap ans runde Leder

Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam am Ball: Die Stettener Fußballerinnen und die Lebenshilfe haben das Projekt "All Inklusion" gestartet.

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Zum ersten Mal haben sich jetzt Mitglieder der Damenmannschaft und der Mädchenmannschaften des TSV Stetten mit Behinderten der Lebenshilfe Zollernalb zu einem FußbalItrainingsnachmittag in der Turn- und Festhalle Stetten getroffen. Mit dabei waren der Initiator Thomas Sigg, Geschäftsführer der Deutschen Vermögensberatung in Hechingen, der Vorsitzende des TSV Stetten, Marcel Perreau, und Andreas Behrendt vom TSV sowie die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb, Dr. Monika Betz.

Unter der Leitung von Mitinitiator Andreas Behrendt, dem ehemaligen Trainer der Stettener Fußballerinnen, gab es zum Auftakt Übungen mit und ohne Ball in bunter Reihenfolge. Die Behinderten waren Seite an Seite mit den Fußballerinnen, und so ging es gemeinsam ans runde Leder.

Damit hat der TSV Stetten sein Inklusionsprojekt erfolgreich gestartet. Den offiziellen Startschuss gegeben hatte Ortsvorsteher Hannes Reis, der erfreut registrierte, dass sowohl die Sportlerinnen wie auch die Behinderten Spaß an der Veranstaltung hatten. Dem Übungsleiter Andreas Behrendt merkte man an, dass er sich intensiv damit befasst hat, wie man Menschen mit Handicap in den Kreis nicht behinderter Sportler integrieren kann. So wie es schon beim Auftakt aussah, ist ihm dies auch gut gelungen.

Die Fußballerinnen des TSV Stetten haben nicht nur Spaß am Fußball, sondern ihnen geht es auch um das gemeinsame Erleben von Freizeitaktivitäten und soziales Engagement, sollen doch über den Fußballsport Barrieren überwunden werden. Mit ihrem Projekt sind die Fußballspielerinnen des TSV Stetten führend im regionalen Bereich. Hauptsponsor des Vorhabens ist die Geschäftsstelle der Deutschen Vermögensberatung Hechingen mit Thomas Sigg als Leiter, doch sind auch weitere Sponsoren jederzeit willkommen.

Die Stiftung Lebenshilfe Zollernalb will mit diesem Angebot für Menschen mit Handicap aus dem Zollernalbkreis und ihren Angehörigen Freiräume schaffen und eine verbesserte Lebensqualität ermöglichen. Neben den Angeboten in den Bereichen Arbeit und Wohnen sind Angebote im Bereich Freizeitgestaltung - in diesem Fall durch Fußball - ein elementarer Baustein.

Voraussichtlich am 8. Juli treffen sich die Kooperationspartner Thomas Sigg, die Vertreter des TSV Stetten und die Vertreter der Stiftung Lebenshilfe Zollernalb sowie Ortsvorsteher Hannes Reis zu einer ersten Zwischenbilanz nach den anfänglichen Aufeinandertreffen von Sportlerinnen und Behinderten, um auszuwerten wie das Projekt läuft.

Info Die nächsten sportlichen Treffen sind terminiert auf Samstag, 16. Mai, und Samstag, 13. Juni.

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