Mehr als ein Glücksbringer

Mehr als nur ein Glücksbringer: Die Aufgaben der Schornsteinfeger waren das Thema beim jüngsten DRK-Seniorennachmittag in Hechingen.

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Bezirksschornsteinfeger Jürgen Breuling war bei den DRK-Senioren.

Bezirksschornsteinfegermeister Jürgen Breuling berichtete über seine Arbeit und Aufgaben beim Kehren und Fegen der Kamine sowie über die Messungen der Heizanlagen und die Abgase, die durch den Kamin in die Luft abweichen. Sehr detailliert und anschaulich erläuterte der Referent, wie es dazu kam, dass man die Kamine und Rauchschlote reinigen musste: Ausgelöst durch Stadtbrände entstanden im späten Mittelalter die ersten Brand- und Feuerverordnungen. In vielen dieser Verordnungen wurde das regelmäßige Kehren der Schornsteine zwingend vorgeschrieben. Ziel war es, den Querschnitt des Schornsteins groß genug für den Abzug der Abgase zu halten. War zu viel Ruß in einem stark erhitzten Schornstein, konnten die Abgase den Ruß entzünden und einen Kaminbrand auslösen.

Das Kehren und Fegen der Schornsteine mache heute nur noch etwa ein Drittel seiner Aufgaben aus, berichtete der Schornsteinfeger. Man sei mehr Fachmann und Berater für Sicherheit, Energie und Umwelt. Ein aktuelles Thema sei die Installation von Rauchmeldern in allen Gebäuden, die jetzt vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist.

Jürgen Breuling erläuterte auch die Gebühren und Tarife und dass sehr viel Büroarbeit zu erledigen sei. Vollständige Kehr- und Messberichte seien Pflicht.

Bei der anschließenden Diskussion wurde noch verschiedene Fragen geklärt und erläutert.

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