Man achte auf das Zickzackband

Giftschlangen mag es etliche geben. Giftige Schlangen hat Baden-Württemberg aber nur zwei Arten: die Kreuzotter und die Aspisviper. Der Nabu klärt über mögliche Gefahren der heimischen Natur auf.

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  • Sie ist bekannt, weil sie relativ häufig vorkommt, aber total ungiftig: die Ringelnatter. 1/2
    Sie ist bekannt, weil sie relativ häufig vorkommt, aber total ungiftig: die Ringelnatter. Foto: 
  • Vorsicht, giftig: Die Kreuzotter gibt's auch auf der Alb. 2/2
    Vorsicht, giftig: Die Kreuzotter gibt's auch auf der Alb. Foto: 
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Im Sommer kann man bei Wanderungen, seltener auch im naturnahen Garten, einer Schlange begegnen. Dies ist jedoch kein Grund zur Panik, wie der Nabu betont, denn von den fünf heimischen Schlangenarten sind nur zwei Arten giftig, nämlich die Kreuzotter und die Aspisviper, die jedoch selten und obendrein sehr scheu ist.

Von den drei ungiftigen Arten ist die kleinste die Schlingnatter, die größte mit bis zu 1,80 Metern Länge die äußerst seltene Äskulapnatter, die bekannteste die Ringelnatter. Die in Baden-Württemberg am häufigsten anzutreffende Ringelnatter ist vollkommen harmlos, sie ist grau oder braun, gelegentlich sieht man auch grünliche bis olivbraune Exemplare. Die gelb bis weißen Nackenflecken sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal.

Die kleinste Natter ist die Schlingnatter, charakteristisch sind die vom Nasenloch durch das Auge bis über die Mundwinkel hinausgehenden dunklen Wangenstreifen. Ihr Muster führt immer wieder zu Verwechslungen mit der Kreuzotter. Schlingnattern haben aber runde Pupillen, Kreuzottern dagegen einen senkrechten Pupillenschlitz.

Die Kreuzotter ist eine der beiden im Südwesten vorkommenden Giftschlangen. Die Tiere sind in höher gelegenen, kühleren Lagen des Schwarzwalds und der Schwäbischen Alb sowie den Moorgebieten des Allgäus und Oberschwabens zu finden. Charakteristisch sind die winkelförmige Kopfzeichnung sowie das Zickzackband auf dem grauen oder braunen Körper.

Vom Aussterben bedroht ist die zweite giftige Schlange im Land, die Aspisviper. Sie kommt nur im südlichen Schwarzwald in zwei tief eingeschnittenen Tälern vor. Wer von Aspisviper oder Kreuzotter gebissen wird, muss auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. "Die Blindschleiche hingegen gehört nicht zu den Schlangen, sie sieht zwar schlangenähnlich aus, zählt aber zu den Echsen und ist völlig harmlos", stellt Wolfgang Fuchs von der Hechinger Nabu-Gruppe klar.

Info Die Broschüre "Unbeschwert Natur genießen" kann beim Nabu Baden-Württemberg für drei Euro bestellt werden (im Paket mit einer Zeckenkarte für fünf Euro) plus Versandkosten ( Telefon 0711/966 72 12, E-Mail: Service@nabu-bw.de).

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