Landstraße halbseitig gesperrt

Nach der Flut wird nun Bilanz gezogen: Das Hochwasser und seine Folgen war eines der Hauptthemen in der Sitzung des Ortschaftsrats Stein.

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"Wir haben zwar Glück gehabt, aber ausruhen können wir uns noch nicht", erklärte Ortsvorsteher Klaus Schetter bei der Bestandsaufnahme der Hochwasserschäden vom ersten Juniwochenende. Sorgen macht die Stützmauer an der Landstraße. Durch die Wassermassen waren mehrere Steine ausgebrochen, was eine Unterspülung der Straße zur Folge hatte.

Bis zur Begutachtung durch einen Experten ist diese aus Sicherheitsgründen derzeit nur einspurig befahrbar. Vernünftig wäre es aus Sicht des Ortschaftsrats, diesbezüglich keine Zwischenlösung, sondern eine langfristige Lösung anzustreben.

Handlungsbedarf sehen die Räte auch in der Starzelstraße, wo die Hochwasserschutzmauer im Bereich des Fußgängerstegs eine undichte Stelle hat. Verstopfte Einlaufschächte waren die Ursache für überschwemmte Straßen im Übergang vom Baugebiet zum Feldweg Ochsenrain und bei der Auchterthalle. Zwischenzeitlich seien die Schächte jedoch gereinigt worden, gab Schetter bekannt. Überflutet wurde ferner die Landstraße auf Höhe der Auchtertbrücke. Als Lösung wird hier der Einbau eines zweiten Gullys in den bereits bestehenden Graben ins Auge gefasst. Einer neuen Aufschotterung bedürfen die Feldwege in Richtung Kälberweide und zum Ochsenrain.

Ein weiteres wichtiges Thema, das in der jüngsten Sitzung auf der Tagesordnung stand, war das Baugebiet Knittswiesen IV. "Es kommt Bewegung in die Sache", zeigte sich der Ortsvorsteher erleichtert. Im überarbeiteten Plan sind nun neun Bauplätze ausgewiesen. Der um das Baugebiet führende Graben soll in städtischem Besitz bleiben. Einstimmig billigten die Räte die Auslegung des Plans, der nun im Rathaus eingesehen werden kann.

Als Gast wurde am Montag Michael Seifert vom Bestattungsinstitut Seifert begrüßt. Er hatte in einer früheren Sitzung den Einbau eines Fensters in die Leichenhalle angeregt. Im Gespräch mit ihm äußerten die Ortschaftsräte allerdings Bedenken, dass diese Maßnahme das Erscheinungsbild des Raumes beeinträchtigen könnte. Laut Seifert verhindert die bestehende Lüftung zwar Feuchtigkeit, kann jedoch keine ausreichende Frischluftzufuhr bewirken.

Um diese zu gewährleisten, würde alternativ auch die Vergrößerung des Lüftungsrohrs oder ein Ventilator in Frage kommen, so der Experte.

Wie Klaus Schetter bekannt gab, sei in der Ortsvorsteherbesprechung ein einheitlicher Nutzungsplan für die städtischen Hallen angeregt worden. Mit der Regelung in Stein zeigten sich die Räte jedoch durchweg zufrieden. Alles sei gut organisiert und habe sich bislang bewährt.

Ebenfalls keinen Anlass für Änderungen sahen sie bezüglich der in der Besprechung diskutierten Hausordnung für Jugendräume. Erfreulicherweise gebe es in Stein schon seit geraumer Zeit keine Beschwerden mehr. Die aufgeworfene Frage nach einem generellen Alkoholverbot sah das Gremium bereits durch das Jugendschutzgesetz geregelt.

Weniger erfreulich ist hingegen das vielerorts bekannte Problem mit dem Hundekot. Um dieses in den Griff zu bekommen, soll probeweise eine Hundetoilette aufgestellt werden.

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