Läufer stürmen beim 32. Hohenzollern Berglauf die Burg

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  • Acht Kilometer mit einer Höhendifferenz von 365 Metern müssen beim Hohenzollern-Berglauf bewältigt werden. 1/2
    Acht Kilometer mit einer Höhendifferenz von 365 Metern müssen beim Hohenzollern-Berglauf bewältigt werden. Foto: 
  • Erschöpft, aber glücklich erreicht die junge Hobby-Turnerin Sophia das Ziel im Burghof.  2/2
    Erschöpft, aber glücklich erreicht die junge Hobby-Turnerin Sophia das Ziel im Burghof.  Foto: 
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Ein großes rotes Tor markierte  im Hechinger Weiherstadion am Sonntag den Startpunkt, an dem sich schon knapp eine Stunde vor Beginn einige Läufer zum Warmmachen versammelten. Um 10 Uhr ging es dann endlich  auf die acht Kilometer lange Strecke hoch hinauf zur Burg –  ein Rennen, auf das man sich, rät Organisatorin Susanne Bitzer vom Ski-Club Hechingen, mindestens ein Jahr lang mit intensivem Training vorbereiten sollte.

Neben den routinierten Läufern, wie beispielsweise dem Titelverteidiger Philipp Rutto, gab es einige, die zum ersten Mal dabei waren, wie die 14-jährige Sophia. Sie habe den Berg „überschätzt“, lächelt sie. „Ich hab’s mir schwieriger vorgestellt“, lässt die Hobby-Turnerin verlauten.

Obwohl das Wetter dieses Mal nicht ganz so schön war wie beim Berglauf im vergangenen Jahr, ist Alexander Epple, Helfer und Mitglied des Ski-Clubs, zufrieden. Zwar sei die Teilnahme der „Spontanläufer“ sehr wetterabhängig, doch „für richtige Läufer ist das Wetter egal“. Bis auf einen Starter kamen auch alle im Ziel, auf dem Burghof, an, ein „super Ergebnis“, findet Bitzer. Auch die hohe Frauenquote löst Begeisterung aus.

Jedoch sei natürlich zu bedenken, dass alle Teilnehmer Amateure mit Job sind. Und wem neben dem stressigen Alltag dann noch Zeit für hartes Training bleibt, dem sei der Erfolg gegönnt.

Doch nicht alle Teilnehmern ist der Blick auf die Uhr wichtig. „Mein Ziel war anzukommen“, verrät die 42-jährige Peruanerin Estefania aus Balingen, die als Vorletzte ins Ziel lief. „Ich habe schon beim Hechinger Panoramalauf mitgemacht und auch beim Firmenlauf in Balingen, aber bei einem Berglauf noch nie.“ Das war wohl auch der Grund dafür, dass sie zu schnell gestartet sei und den Unterschied von über 300 Höhenmetern unterschätzt habe.

Der Ski-Club setzte am Sonntag rund 70 ehrenamtliche Helfer ein. Bei Kilometer 5,5 wartete Blasmusik auf die Laufbegeisterten und sorgte so für noch mehr Ansporn. Auch von den Zuschauern ging viel Unterstützung aus. Für alle gab es im Burghof die Möglichkeit, sich mithilfe von warmen Getränken aufzuwärmen oder sich mit einem kleinen Imbiss zu stärken.

Insgesamt haben die 424 „Finisher“ ein gutes Körpergefühl bewiesen. „Fängt man zu schnell an, macht sich das am Berg schnell bemerkbar: Der fordert Erfahrung“, bestätigt Susanne Bitzer. Obwohl viele zum ersten Mal teilnahmen, scheint es ihnen an Lauferfahrung nicht gemangelt zu haben – was den 32. Hohenzollern-Berglauf für die Organisatorin und das gesamte Team zu einem vollen Erfolg machte.

Männer Bei den Männern war beim Hohenzollern-Berglauf Vorjahressieger Philipp Rutto nicht zu schlagen.

Frauen Bei den Frauen war Kathrin Köngeter, ebenfalls wie im vergangenen Jahr, als Schnellste im Ziel.

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