Kuriosum: Widmaier und Frick dürfen Bachmann nicht vertreten

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Im Hechinger Rathaus darf nur Philipp Hahn die Bürgermeisterin vertreten – und kein Nachbarbürgermeister.  Foto: 

Während die Hechinger Bürgermeisterin Dorothea Bachmann weiterhin krankgeschrieben ist, sorgt ihre Vertretung hie und da für Wirren. Ende April hatte der Ausschuss der Verwaltungsgemeinschaft Hechingen-Jungingen-Rangendingen (noch in Bachmanns Anwesenheit) zwei offizielle Stellvertreter gewählt: die Bürgermeister Johann Widmaier (Rangendingen) und Harry Frick (Jungingen).

Als das Gremium gestern wieder tagte, führte aber der Erste Beigeordnete der Stadt Hechingen, Philipp Hahn, den Vorsitz – und nannte den kuriosen Grund dafür: Das Kommunalamt im Landratsamt hatte die Vize-Wahl vom April moniert und auf die Satzung verwiesen. Demnach sei die Wahl eines Stellvertreters der Vorsitzenden nicht vorgesehen. „Im Verhinderungsfall“ habe der „allgemeine Stellvertreter“ des Hechinger Stadtoberhauptes einzuspringen, also der Erste Beigeordnete. Und falls auch der fehle, wären die ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter dran.

Seine Aufgaben erfüllte der Ausschuss dennoch geräuschlos: Jeweils einstimmig brachte er die Flächennutzungsplanänderungen für den Lebenshilfe-Bau in der Martinstraße und für den Betriebshof-Umzug ins Gewann „Steinäcker“ auf den Weg.

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Kommentare

26.07.2017 08:03 Uhr

Richtig: Kuriosum!

.... dass es eine Zeitung nicht für nötig hält, die weiteren Hintergründe und die Entwicklung im "Fall Bachmann" zu recherchieren und z.B. nachzufragen, wann denn mit einer Rückkehr der - hoffentlich inzwischen beim Amtsarzt vorstellig gewordenen - Bürgermeisterin zu rechnen ist. Darüber legt sich
ganz eisern der Mantel des Schweigens! Den Grund dafür würde ich gerne mal erfahren.

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