Kirchengemeinde muss Erbstreit ausfechten

Die evangelische Kirchengemeinde Rangendingen muss den Erbstreit, in den sie hinein geraten ist, ausfechten. Am Mittwoch ist Gerichtstermin.

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Eine Erbschaft, zu der auch dieses Einfamilienhäuschen zählt, hat die evangelische Kirchengemeinde Rangendingen in einen Rechtsstreit katapultiert, der am kommenden Mittwoch vor dem Landgericht Hechingen verhandelt wird.

Ohne eigenes Verschulden ist die evangelische Kirchengemeinde Rangendingen wegen einer Erbschaft in einen vertrackten Rechtsstreit geraten, den sie nun ausfechten muss.

Zu einer außergerichtlichen Einigung mit der Klägerin ist es offenbar nicht gekommen. Der Verhandlungstermin war Anfang März auf den kommenden Mittwoch, 19. Juni, festgelegt worden. Daran hat sich nichts geändert. "Der Termin findet wie vom Gericht anberaumt statt", teilte Pfarrer Frank Steiner gestern auf Anfrage der HZ mit. In dem Rechtsstreit geht es um das Erbe des im August 2019 verstorbenen Rangendingers Eberhard Ederle. Er hatte der Kirchengemeinde als Alleinerbin ein Einfamilienhaus in der Straße "Im Tal" und sein Erspartes hinterlassen. Das Haus soll zum Pfarrhaus umgebaut werden. Aber eine Klägerin aus Tübingen meldet Ansprüche auf Eberhard Ederles Nachlass an. Sie fordert 25 000 Euro. Offenbar war der Verstorbene in ihrem großen Wohnhaus in Tübingen als eine Art Hausmeister tätig. Aus dieser Geschäftsbeziehung heraus sollen Schulden entstanden sein. Die Kirchengemeinde habe sich gegenüber der Klägerin von Beginn an verhandlungsbereit gezeigt, betont Pfarrer Steiner. "Wir haben auf unterschiedlichen Wegen versucht, außergerichtlich zu einer gütlichen Einigung zu kommen, stießen aber bedauerlicherweise auf keinerlei Resonanz." Die Tübingerin wählte den Rechtsweg.

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