Kein Gewerbe im Schuppengebiet

Die Neugestaltung der Grünflächen um das Dorfgemeinschaftshaus sowie der Waldwirtschaftsplan 2014 waren Themen in der jüngsten Sitzung des Beurener Ortschaftsrates.

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Für das Beurener Dorfgemeinschaftshaus sollen neue Pflanzen her. Foto: Pflumm

Am Anfang der Beurener Ortschaftsratssitzung stand die Bürgerfragestunde. Im Zusammenhang mit der Bauvoranfrage einer Beurener Firma, die im bereits bestehenden Schuppengebiet einen größeren Schuppen erstellen möchte, wollte ein Beurener wissen, ob nun vorgesehen sei, das Schuppengebiet zu einem Gewerbegebiet zu erweitern. Dies sei sicherlich nicht der Fall, meinte Ortsvorsteher Peter Gantner. Derzeit werde vom Hechinger Fachbereich Bau und Technik abgeklärt, ob das von der Firma geplante Vorhaben generell genehmigungsfähig ist. Als Einzelfall sei dies eventuell denkbar, meinte der Ortsvorsteher. Es gelte jetzt, die Stellungnahme der übergeordneten Behörden abzuwarten.

Ortschaftsrat Hans-Jürgen Friesch monierte, dass aufgrund der Verlegung der Wasserleitung in der zum Waldparkplatz führenden Straße am seitlichen Rand der Fahrbahn der Belag wegbreche. Gantner wusste bereits Bescheid und erklärte, dass alle im Zuge der Verlegearbeiten entstandenen Schäden im kommenden Jahr beseitigt würden. Zugleich seivorgesehen, die komplette Parkfläche beim Waldspielplatz mit einer neuen Deckschicht auszustatten. Reparaturarbeiten sind laut Gantner auch in der Mössinger Straße auf einem bereits ausgebesserten Teilstück notwendig. Einige der L-Steine seien beschädigt und müssten neu verschalt werden. Es sei noch zu prüfen, welche Technik angewandt werde.

Ein weiteres Thema waren die Grünanlagen am Dorfgemeinschaftshaus. Der Beurener Rathauschef war der Ansicht, dass die Pflanzen in die Jahre gekommen und nicht mehr sehr attraktiv seien. Auch die übrigen Gremiumsmitglieder sahen Handlungsbedarf. Im Laufe der Diskussion wurde man sich einig, Pflanz- und Gestaltungsvorschläge auszuarbeiten und diese an den Ortsvorsteher weiterzuleiten.

Im weiteren Sitzungsverlauf wurde über den Waldwirtschaftsplan 2014 informiert. Im kommenden Jahr ist in Beuren ein Holzeinschlag von 960 Festmetern vorgesehen. Da man 2012 unter dem Plan gelegen habe, sei in diesem Jahr im höchstgelegenen Stadtteil "relativ viel Holz" gemacht worden, meinte Peter Gantner - aber immer noch weniger als geplant. Der Beurener Rathauschef ging auch auf den von 2009 bis 2018 gültigen Forsteinrichtungszeitraum ein. Innerhalb dieser Zeit müsse die vorgesehene Einschlagsmenge geerntet werden.

Kurz zur Sprache kam dann noch die Umgestaltung des Aussegnungsplatzes auf dem Beurener Friedhof. Aus Zeitgründen werde die Realisierung ins kommende Jahr verschoben, wusste Peter Gantner.

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