In Freundschaft wächst das Gottvertrauen

Mit der Wahl des neuen Pfarrgemeinderats gehen zahlreiche Abschiede einher. Im Zeichen dieser Zäsur stand jüngst das Klausurwochenende.

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    Die für 20-jährige Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat Geehrten.
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    Die aktuellen Pfarrgemeinderäte bei ihrem Klausurwochenende in Heiligkreuztal auf einen Blick.
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In wenigen Wochen geht die Amtszeit der aktuellen Hechinger Pfarrgemeinderäte zu Ende. Sechs davon bewerben sich für den neuen Pfarrgemeinderat, der am Sonntag, 15. März, gewählt wird.

Seit dem ersten Januar dieses Jahres gibt es nur noch einen Pfarrgemeinderat für die Seelsorgeeinheit St. Luzius. Zuvor hatte jede der neun Pfarreien ihr eigenes Gremium. Da die Anzahl der Bewerber nun feststeht, werden dem neuen Pfarrgemeinderat 15 Mitglieder angehören.

Eine ganze Reihe von Pfarrgemeinderäten nimmt nun einen Abschied, in den sowohl Wehmut als auch Zufriedenheit hineinklingt. Einheitlicher Tenor der scheidenden Mitglieder ist es, dass sie in ihrer Amtszeit tiefe Freundschaften geschlossen haben und ihr Gottvertrauen gewachsen sei.

Im Zeichen dieser Zäsur stand das Klausurwochenende der Seelsorgeeinheit im Kloster Heiligkreuztal. Dorthin begaben sich die Pfarrgemeinderäte am ersten Fastenwochenende zusammen mit den Hauptamtlichen - wobei die Feier der bisherigen Zusammenarbeit nicht zu kurz kam.

Mit Regionalreferent Karl Sailer zogen die Teilnehmer nicht nur eine Bilanz der zu Ende gehenden Amtsperiode, sondern äußerten auch Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft.

Anhand der Emmausgeschichte gelang den Pfarrgemeinderäten ein ganz persönlicher Rückblick auf ihre jahrelange Arbeit. Wie die Emmausjünger haben sie Auf- und Umbrüche erlebt. In Zweier- oder Dreiergruppen spürten sie nach, was für sie schwer, belastend und hoffnungslos war, wofür ihr Herz brannte und immer noch brennt. Sie erkundeten auch die bleibenden Früchte ihrer Arbeit und gingen der Frage nach, was sie dabei gestärkt hat. Am Schluss konnte jeder Teilnehmer an seinem Lebensfaden spinnen, indem er Holzperlen als Symbole der wichtigsten Wegmarken seines Lebens auf einen Wollfaden aufreihte.

Pfarrer Thomas Koban dankte den Pfarrgemeinderäten für ihr zum Teil jahrzehntelanges Engagement. Sie hätten, so Koban, ihre Gaben zum Wohle und Nutzen der Gemeinde eingesetzt. Zur Erinnerung an ihre Tätigkeit erhielten alle eine Plakette des Kirchenpatrons ihrer Pfarrgemeinde und eine Osterkerze.

Für 20-jährige Mitarbeit im Pfarrgemeinderat wurden besonders geehrt: Silvia Ling (Beuren), Anne Jaumann (Stetten), Roswitha Oesterle (Stein), Gabriele Schumacher (Boll), Rosemarie Steck (Schlatt), Joachim Stegmeier (Stetten), Andrea Werth (Boll) und Helene Zimmermann (Stetten).

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