In 72 Stunden die Welt ein Stück besser machen

Heute startet die 72-Stunden-Aktion. Im Dekanat Zollern warten 261 Kinder und Jugendliche auf ihren Einsatz und hoffen auf tatkräftige Unterstützung.

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Am heutigen Donnerstag, Punkt 17.07 Uhr, startet Deutschlands größte Sozialaktion. Während der drei dezentralen Auftaktveranstaltungen im Dekanat Zollern - in Hechingen, Salmendingen und Dießen - erfahren die neun Gruppen ihre Projektaufträge. Die Spannung ist groß: einen Kinderspielplatz für benachteiligte Kinder aus dem Nichts zaubern, gemeinsam mit einer Seniorengruppe Ungewöhnliches wagen, Altes Neu machen - alles ist möglich.

Für die knapp 500 Aktionsgruppen in der Erzdiözese Freiburg heißt es bereits zum vierten Mal seit 2001 "Uns schickt der Himmel". Diesmal geht die deutschlandweit größte Sozialaktion, die der Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ) organisiert, jedoch zum ersten Mal bundesweit an den Start. Im Dekanat Zollern sind einige Gruppen zum ersten Mal dabei, andere haben schon bei den vergangenen Aktionen so manche Vision wahr werden lassen. Sobald die neun Gruppen ihren Projektauftrag in Händen halten, heißt es: planen, organisieren und loslegen. 72 Stunden mit wenig Schlaf - aber jeder Menge zu tun. Die Bandbreite reicht von sozialen über ökologische bis hin zu interkulturellen Projekten.

Auf viele zusätzlich helfende Hände sind die Gruppen in dieser Zeit angewiesen. "Besonders beeindruckend ist es, wenn nicht nur die Teilnehmenden selbst, sondern plötzlich fast alle Einwohner eines Dorfes mit anpacken", erzählt Karin Buchholz, welche die Aktion für die Erzdiözese Freiburg mit koordiniert. Damit die Bevölkerung erfährt, wo Hilfe nötig ist, haben die Gruppen die Möglichkeit über die Website www.72stunden.de Hilferufe abzusetzen. Wer im Dekanat Zollern mithelfen will, findet unter freiburg.72stunden.de eine Übersicht aller teilnehmenden Gruppen. Ob ein schnelles Abendessen, ein Bagger oder ein Experte für seltene Tierarten - was gebraucht wird, ist unplanbar, deshalb ist jede Hilfe willkommen. Wenn es ganz schwierig wird, steht die bundesweite Plattform katholisch.de bereit. Am Sonntag beenden die Gruppen ihre Projekte mit kleinen Festen.

Info Neben dem Bundesfamilienministerium und der Deutschen Bischofskonferenz sind das Hilfswerk Misereor und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" Hauptunterstützer der 72-Stunden-Aktion.

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