Ideen erwünscht

Bodelshausen attraktiv und leistungsfähig zu gestalten ist das erklärte Ziel der Gemeinde. Eine neu ins Leben gerufene Bürgerwerkstatt soll dabei helfen. Interessierte dürfen Mitgestalter sein.

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"Die Menschen vor Ort sind die besten Experten", sagen Bürgermeister Uwe Ganzenmüller und Hauptamtsleiter Kurt Lacher, und hoffen auf ein großes Interesse an der neuen Bürgerwerkstatt. Die Bodelshausener haben damit die Chance, die Zukunft ihrer Gemeinde mitzugestalten. Ganzenmüller und Lacher wünschen sich, dass bei der Bürgerwerkstatt am Dienstag, 26 April, im Forum auch neue Ideen eingebracht werden. Eine offene Diskussion sei erwünscht.

Moderiert wird die Veranstaltung vom Büro Planstatt Senner aus Überlingen. Eingeladen wurden neben heimischen Betrieben, Vereinen, Arbeitskreisen und Elternbeiräten auch alle ansässigen Institutionen und selbstverständlich die Bürger der Gemeinde.

In den vergangenen Jahren hat sich Bodelshausen stetig weiterentwickelt und wurde als familienbewusste Kommune ausgezeichnet. Für die Gemeindeverwaltung ist das aber kein Grund, sich auszuruhen, sondern neue Perspektiven zu entwickeln. Der enge Dialog mit den Bürgern ist dabei das Ziel. Sie sollen offen ihre Vorschläge einbringen können: Wo liegen die Stärken und Schwächen Bodelshausens? Was fehlt, was sollte anders sein? Diese und andere Fragen sollen in der Bürgerwerkstatt beantwortet werden. Die Gemeindeverwaltung hat sich ein "sportliches Ziel" gesetzt und will bereits in diesem Herbst erste Ergebnisse vorstellen.

Bisher sind drei Bürgerwerkstätten mit verschiedenen Inhalten geplant. Neben der Auftaktveranstaltung soll es am 31. Mai einen Spaziergang durch Bodelshausen geben. Abschluss bildet am 14. Juni das Dorfstraßenfest, bei dem die Bürger wiederum die Chance haben, die Pläne zur Weiterentwicklung ihrer Gemeinde aktiv zu diskutieren. Die Verwaltung setzt auf das Engagement der Bodelshausener und will ihnen auch schnellstmöglich Ergebnisse präsentieren, wie Bürgermeister Ganzenmüller erklärt: "Die Bürger sollen Erfolge sehen." Für das Entwicklungskonzept sind etwa vier bis fünf Jahre eingeplant - ebenso die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm.

Themen die angesprochen werden sollen, sind: Klimaschutz und Nahwärme, Soziales und Bildung, die öffentliche Infrastruktur, das Image der Gemeinde und die zukünftige Gestaltung der Ortsmitte. Diesem Projekt hat sich die Gemeindeverwaltung seit 30 Jahren gewidmet.

"Manche Dinge brauchen einfach Zeit", sagt Uwe Ganzenmüller. Es sei eine Daueraufgabe und man müsse sehen, wie es in Zukunft weitergeht. "Wir wissen nicht, was in zwei Jahren ist", ergänzt Kurt Lacher, daher seien Veränderungen und Abweichungen von den bisherigen Strukturen möglich. "Es kommen arbeitsreiche und intensive Wochen auf uns zu", so Bürgermeister Ganzenmüller, "vielleicht mit der ein oder anderen Überraschung", pflichtet ihm Kurt Lacher bei.

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