HZ-Sportecke

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Tischtennis

Sieg und Niederlage

Stein - Die Herren des TTC Schwarz-Rot Stein fuhren jüngst folgende Ergebnisse ein: TSV Gomaringen V - TTC Stein IV 9:2; TTC Stein III - SpVgg Mössingen V 9:4.

Handball

Landesliga Männer

Spvgg Mössingen - HSG Böblingen/Sindelfingen 28:26 (14:14)

Mössingen - In einer stimmungsvollen Partie hatte am Samstag die Sportvereinigung das bessere Ende für sich - in einem Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften hatte Mössingen das Torwart-Plus. Das Spiel hielt von Anfang an das, was erhofft worden war: Beide Teams waren mit einem lautstarken Fanblock vor Ort, die Mannschaften spielten beide einen flinken, ansehnlichen Handball und es blieb vor allem von Anfang an auch eng: Mössingen legte zwar stets vor, die Gäste konnten aber immer wieder ausgleichen. Dieses Spielchen setzte sich bis zum 7:7 fort. Die Sportvereinigung erspielte sich nun Feldvorteile: Als die HSG mehrfach am bärenstarken Friedrich Gückel gescheitert war, führte das Team von Michael Gruber mit 14:11, Gästecoach Klaus Wanner nahm die Auszeit - und die erzielte ihre Wirkung:

Bis zum Halbzeitpfiff konnte sein Team wieder ausgleichen, 14:14. Nach dem Seitenwechsel bot sich im Grund genommen dasselbe Bild: Mössingen legte vor, die Gäste glichen aus, so geschehen beim 16:16, 18:18 und 20:20. Es war Teufelskerl Friedrich Gückel, der hinten, in Zusammenarbeit mit seiner Abwehr, letztlich den Sieg ermöglichte. Wer hinten wenig Tore kassiert, kann vorne ruhig ausspielen, so tat dies auch die Sportvereinigung: Beim 25:22 durch Lukas Flammer hatte die Sportvereinigung wieder die Drei-Tore-Führung und wie in Halbzeit eins nahm die HSG Böblingen/Sindelfingen die Auszeit. Dieses Mal sollte aber Mössingen die Pause besser nutzen, Dominic Kuschmierz konnte direkt im Anschluss auf 26:22 erhöhen.

Immer noch gab der Tabellendritte nicht auf, Tore durch Petri und Eichner brachten BöSi auf 27:25 heran. Sebastian Birk mit seinem dritten Feldtor besiegelte letztlich in der 59. Minute den Sieg für Mössingen. Im fairen Spiel konnte sich Mössingen als glücklicher Sieger schätzen. Vor den wirklich schweren Auswärtsaufgaben, die noch anstehen, sind die zwei Punkte Gold wert. Nächste Woche folgt aber zunächst das nächste Spitzenspiel, wenn der Tabellenzweite, die HSG Albstadt, in der Steinlachhalle ihre Visitenkarte abgibt.

Volleyball

Bundesliga

TV Rottenburg -

CV Mitteldeutschland 3:2

(21:25, 23:25, 25:16, 25:15, 15:10)

Rottenburg - Der TV Rottenburg hat sich direkt für die Playoffs der Volleyball-Bundesliga qualifiziert. Vor 2100 Zuschauern in der Tübinger Paul- Horn-Arena gingen die ersten beiden Sätze an die Gäste aus Mitteldeutschland. Erst danach drehte Rottenburg auf und holte sich in beeindruckender Manier drei Sätze in Folge sowie den Heimsieg. "Am Ende waren wir freier im Kopf gegen gute Mitteldeutsche", sagt TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Nach dem 0:2-Rückstand machte er keine taktischen Vorgaben mehr und vertraute auf die Stärken seiner Mannschaft. Der Plan ging voll auf: 3:2 hieß es am Ende und der TVR sicherte sich damit den Einzug in die Playoffs. Zu Beginn zeigten sich beide Teams heiß aufs Saisonfinale. Den Heimvorteil konnte der TVR zunächst nicht nutzen. Mitteldeutschland erspielte sich einen kleinen Vorsprung im ersten Satz - über 8:5 und 16:13 zogen die Gäste auf 22:17 davon. Dabei waren sie am Netz etwas cleverer und druckvoller als der TV Rottenburg. Vor allem im Aufschlag fehlte den Rottenburgern die Konstanz und der Block hatte kein einziges Mal zugepackt. 21:25 ging der Durchgang verloren.

Mit einem fulminanten Blockpunkt startete der TVR in den zweiten Satz. Oli Staab und der eingewechselte Felix Isaak standen perfekt überm Netz und verhinderten endlich einen CVM-Angriff. Jetzt lief's insgesamt besser und der TVR ging mit 8:6 in Führung. Mitteldeutschland konterte vor allem über den Ex-Rottenburger Phillip Trenkler, der eine starke Phase zeigte. Auf Rottenburger Seite war Tom Strohbach nicht zu halten und so entwickelte sich ein richtig gutes Bundesligaspiel. Dirk Mehlberg brachte den TV Rottenburg mit 18:16 in Führung, bevor das glücklichere Satzende den Gästen gelang. Jan Król punktete mit einem Netzroller und legte noch zwei Mal im Service zum 25:23 nach. Frust kam auf bei den Fans, doch das TVR-Team raufte sich eindrucksvoll zusammen. Im dritten Durchgang zeigten sich die Domstädter von einer ganz anderen, druckvolleren Seite. 9:4 ging der TVR in Führung und ließ zu keinem Zeitpunkt Zweifel aufkommen, dass dieser Satz nochmal eng werden könnte. Jetzt punkteten alle Angreifer und Mitteldeutschland hatte es in Block und Abwehr richtig schwer. Dazu packte der Rottenburger Block einige Male zu und der Satz war mit 25:16 gewonnen.

Tom Strohbach eröffnete den vierten Satz mit einem Ass und stellte so die Weichen in Richtung Playoffs, für die noch ein Satzgewinn notwendig war. 8:2 hieß es zur ersten technischen Auszeit. Jetzt war der TVR am Drücker gegen sichtlich nervöse Gäste. Phillip Trenkler musste ebenso vom Feld wie Ruben Schott. Und bei Rottenburg war Tom Strohbach in Fahrt: seine Aufschläge und Angriffe - ein Genuss für Volleyball-Fans. Dazu setzte Dirk Mehlberg das vorentscheidende Ass zum 20:11.

Die Playoffs waren jetzt greifbar und ein Angriffsfehler von Mitteldeutschland bescherte Rottenburg das ersehnte Saisonziel: 24:15 und damit der nötige Punkt zur Sicherung des sechsten Tabellenplatzes der Volleyball-Bundesliga. Im Tiebreak blieb der TV Rottenburg druckvoll und überlegen. 7:4 hieß es nach wenigen Minuten, als Gäste-Trainer Ulf Quell sein Team zur Auszeit vom Feld holte. Er fand jedoch kein Mittel, um Mitteldeutschland nochmal zurück ins Spiel zu bringen. Philipp Jankowski sorgte mit einem Block zum 15:10 für den wichtigen Heimsieg.

Die nächsten Spiele des TV Rottenburg: Samstag, 14. März, um 19.30 Uhr gegen SWD powervolleys Düren, Arena Kreis Düren, Playoff-Viertelfinale, Spiel 1; Samstag, 21. März, um 19.30 Uhr gegen SWD powervolleys Düren, Paul-Horn-Arena, Playoff-Viertelfinale, Spiel 2; gegebenenfalls das Entscheidungsspiel: Mittwoch, 25. März, um 19.30 Uhr gegen SWD powervolleys Düren, Arena Kreis Düren, Playoff-Viertelfinale, Spiel 3.

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