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Jung und aufstrebend: der Rottenburger Neuzugang Felix Orthmann.  Foto: 

Orthmann für Rottenburg

Volleyball-Bundesligist TV Rottenburg ist für die neue Saison gewappnet: Nach dem Abgang von Diagonalangreifer Oliver Staab haben die Schwaben hochwertigen Ersatz für diese Position gefunden. Vom Volleyball-Internat Frankfurt kommt der 19-jährige Felix Orthmann an den Neckar und wird beim TVR sein Debüt in der 1. Liga feiern. "Felix hat uns im direkten Vergleich mit einigen ausländischen Spielern überzeugt, er hat sich in den Probeeinheiten top präsentiert", sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger über seinen neuen Schützling.

Beim TVR wird schon seit einigen Monaten auf die neue Saison (Start am 24. Oktober) hingearbeitet. In den kommenden drei Wochen wird man die Spieler jedoch kaum zu Gesicht bekommen. "Die Jungs haben nochmal frei, müssen aber athletisch individuell an sich arbeiten", sagt TVR-Manager Daniel Mey. Der ist glücklich, dass er noch vor dem Start in das Mannschaftstraining am 23. August seinen Kader komplettieren konnte.

Felix Orthmann hat für ein Jahr mit Option auf ein weiteres bei den Schwaben angeheuert. Das junge Talent ist in Lüdinghausen bei Münster geboren und aufgewachsen. In seiner Heimat und später beim USC Münster hat er das Volleyballspielen gelernt, bevor er nach der neunten Klasse ins Volleyball-Internat nach Frankfurt wechselte. Nach vier Jahren am Stützpunkt und dem Bestehen des Abiturs richtet er seinen Fokus vorerst voll auf Volleyball und den TVR. Später hat der zweifache Deutsche Vizemeister in der Jugend ein Studium geplant. Die Verantwortlichen beim schwäbischen Traditionsverein haben sich nach einer Testphase mit einigen Spielern eindeutig für Orthmann ausgesprochen. "Mit der Entscheidung für Felix haben wir uns klar positioniert und gehen als wohl jüngstes Team der Liga ins Rennen", sagt TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Er sei stolz darauf, fortan mit einem jungen, hungrigen deutschen Team arbeiten zu dürfen: "Es ist eine große Herausforderung, die große Spannung in sich birgt." Manager Daniel Mey sieht das ähnlich: "Wir haben eine schöne Mischung aus erfahreneren und ganz jungen Spielern, die das Tragen von Verantwortung erlernen sollen. Unsere Philosophie haben wir zu 100 Prozent umgesetzt." Der 20-fache Jugend- und Juniorennationalspieler Orthmann hat seinen neuen Arbeitgeber bei mehreren Probeeinheiten überzeugt.

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