Hundeführer messen sich

Der Verein Deutscher Schäferhunde Münsingen konnte die Landesmeisterschaft am Wochenende als gelungene Veranstaltung verbuchen. Ideale Bedingungen herrschten während des Wettbewerbs.

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Schnell und wendig mussten die Hunde bei der Landesmeisterschaft klettern. Insgesamt traten 30 Besitzer mit ihren Tieren an.  Foto: 

Schon einmal wurde dieser Wettbewerb auf Landesebene in den 1950er Jahren in Münsingen ausgetragen. Nun hat die Ortsgruppe die Landesmeisterschaft zum zweiten Mal auf die Alb geholt. Für die 50 Mitglieder des Vereins Deutscher Schäferhunde Münsingen ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Der Apfelstetter Sportplatz bot erstklassige Bedingungen für die mehr als 30 Teilnehmer und ihre Schäferhunde, die sich in drei Disziplinen messen ließen.

Schon am frühen Samstag- und Sonntagmorgen suchten die Hunde im freien Gelände gelegte Fährten mit drei Gegenständen ab und erreichten während ihres 1000-Schritt-Parcours zum Teil die Höchstpunktzahl mit 100 Punkten.

Nicht nur feine Nasenarbeit und konzentrierte Suchleistung waren gefragt, sondern auch Gehorsam. Bei der umfangreichsten Aufgabenstellung, der sogenannten "Unterordnung", musste der Hund unterschiedliche Übungen auf Kommando seines Hundeführers absolvieren. Dabei kam es auf eine korrekte Ausführung an, kleine Ungenauigkeiten bei "Sitz", "Platz", "Steh" oder Apportierübungen über Hindernissen wurden von den Richtern mit Fehlerpunkten bestraft.

Auch beim Schutzdienst kam es auf uneingeschränkten Gehorsam bei Kommandos an. Zunächst wurde der Hund auf die Suche nach einem Scheintäter geschickt, sobald der gefunden und gestellt war, bellte das Tier. Schaffte es der Hund, den anschließenden Fluchtversuch durch einen Biss in den Schutzarm zu verhindern, konnte er sich damit Punkte erarbeiten.

Schon am Freitag waren die Hundehalter mit ihren Tieren angereist, um sich auf dem Gelände vorzubereiten. Am Abend fand die Auslosung statt. Das kühle Regenwetter am Samstagmorgen war laut Brändle ideal für die Prüfungen, die pro Hundeteam 10 bis 12 Minuten dauerten. Konnten bei einer Prüfung keine 70 Punkte erreicht werden, galt sie als nicht bestanden. In den letzten Jahren kristallisierten sich die vorderen Plätze sehr schnell heraus.

So auch wieder dieses Mal. Der Sieger Thomas Altenburger aus Filderstadt erreichte mit Hund Yardas hervorragende 291 von 300 möglichen Punkten und erhielt als Landesmeister den Wanderpokal. Er hatte die Landesmeisterschaft bereits 2013 gewonnen und lag in Apfelstetten drei Punkte vor dem zweitplatzierten Ronald Brenner mit Hund Gerry, der ebenfalls wie die anderen erfolgreichen Teilnehmer bis Platz zehn mit einem Pokal belohnt wurde. Die Teams von Platz eins bis Platz sieben qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft in Meppen.

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