Heidi Zeller ist mit 55 Jahren gestorben

Die Junginger Ausnahmeläuferin Heidi Zeller ist im frühen Alter von 55 Jahren gestorben. Bis zum Schluss hat sie gegen ihre Krankheit gekämpft.

|
Heidi Zeller aus Jungingen ist mit 55 Jahren an ihrer Krankheit gestorben.  Foto: 

Heidi Zeller war eine weltoffene Frau, die Sport als Therapie gegen den Krebs machte. Sie war eine unheimlich starke Frau, die mit ihrer Krankheit niemand belasten wollte. Doch den Krebs konnte sie nicht besiegen. Sie starb dieser Tage auf einer Palliativstation in Tübingen.

Heidi Zeller, geborene Winter, wurde am 21. Mai 1961 geboren. Sie hat zwei Kinder: Julia und Markus, für die sie immer ein Vorbild mit positiver Einstellung war.

Beruflich war Heidi Zeller sehr erfolgreich. Noch mit 50 Jahren machte sie im Abendstudium die Prüfung als Wirtschaftsfachwirtin und ging in ihrem Beruf voll auf. Sie war eine unheimlich starke Frau, die im Winter die Abhänge im Skating- oder Snowboardschwung hinunter fuhr, im Sommer fuhr sie Mountainbike und joggte durch die Wälder um Jungingen. Heidi Zeller war mehrmals dabei, als die Radtouristik des Ski-Clubs stattfand. "Auch die Junginger Ausnahmeläuferin Heidi Zeller, die das Laufen als Therapie für ihre seit 2011 bekannt gewordene ärztliche Diagnose ,Lungenkrebs im Endstadium' ansah, kämpfte wie eine Löwin beim 25. Volkslauf der Junginger Ski-Zunft", stand damals in der HZ.

Durch ihre Begeisterung am Sport, den sie mit ihrer Familie, Partner und Freunden teilte, fand sie auch den notwendigen Ausgleich zu ihrer schweren Krankheit. Seit ihrer Diagnose "Lungenkrebs" war sie regelmäßig in der Universität Tübingen, wo sie beste Unterstützung durch die Ärzte hatte - sowohl medizinisch als auch menschlich.

Ihre beiden Brüder, ihre Eltern und ihre Kinder waren immer zur Stelle, wenn sie Hilfe brauchte, und dass bis zu ihrem schmerzlichen Tod vor einigen Tagen.

Heidi Zeller wird am kommenden Donnerstag, 21. April, um 14 Uhr auf dem Junginger Friedhof verabschiedet.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Jamaika-Ende: Trigema-Chef Wolfgang Grupp fordert Neuwahlen

Vertreter der Wirtschaft haben besorgt auf den Abbruch der Jamaika-Sondierungsgespräche reagiert. Neben bundesweiter Kritik und Verunsicherung kommen hoffnungsvolle Worte von der Alb. weiter lesen